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Ludwigsfelde: 66-Jähriger treibt tot im Wasser

Unglück in Kristalltherme Ludwigsfelde: 66-Jähriger treibt tot im Wasser

Ein 66-jähriger Mann ist am Samstagabend in der Kristalltherme Ludwigsfelde tot aus dem Wasser gezogen worden. Rettungskräfte haben noch versucht, den Mann wiederzubeleben. Vergeblich. Jetzt wird ermittelt, wie es zu dem Unglück kommen konnte. In der Therme geht der Normalbetrieb weiter.

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Das Sportbecken. Hier wurde der Mann gefunden.

Quelle: Klaus Schlage

Ludwigsfelde. Ein 66-jähriger Badegast ist am Samstagabend in der Saunatherme Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) ums Leben gekommen. „Ein Rettungsschwimmer entdeckte den leblosen Mann, sprang ins Wasser und holte ihn aus dem Becken“, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag in Potsdam.

In einem Nebenraum der Therme versuchten Rettungskräfte, den Mann wiederzubeleben. Es gelang nicht. Ein Arzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. „Was genau passiert ist, wird noch ermittelt“, erklärte der Sprecher. Eine Fremdeinwirkung könne aber ausgeschlossen werden, hieß es weiter. Deshalb gehen alle beteiligten Behörden inzwischen von einem plötzlichen Ereignis wie einem Herzinfarkt aus. Der Badegast stammt aus Baden-Württemberg und hatte sich allein in der vielbesuchten Therme an der Fichtestraße aufgehalten.

Passiert ist das Unglück im Sportbereich auf einer der 25-Meter-Bahnen, wie die MAZ erfuhr. Denny Mieles, Leiter des Rettungsdienstes Teltow-Fläming, sagte gegenüber der MAZ: „Die Kollegen sind um 20.45 Uhr informiert worden und wie bei solchen Alarmierungen üblich mit einem Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug zum Unglücksort gefahren.“ Der Einsatz habe etwa anderthalb Stunden gedauert.

Mieles, der selbst nicht vor Ort war, sagt: „Ganz offenbar ist der Mann aber eines natürlichen Todes gestorben.“ Das sei den Informationen aus dem ihm vorliegenden Einsatzprotokoll zu entnehmen. Bei unklarer Todesursache werde in jedem Fall die Polizei verständigt, gegebenenfalls müssten auch Kriminalisten die Ermittlungen aufnehmen, sagte Mieles. In diesem Fall habe es jedoch offensichtlich keine Unklarheiten mehr gegeben, teilt der Chef des Rettungsdienstes mit, „sonst wäre im Protokoll vermerkt worden, dass Kriminalisten zu weiteren Ermittlungen hinzugezogen wurden“. Gemeinsam mit Angehörigen werde bei Unfällen je nach Situation das weitere Vorgehen besprochen, berichtet Mieles.

Andere Gäste sollen von dem Tod des 66-Jährigen kaum etwas mitbekommen haben, heißt es. Der Mann sei mit der nötigen Diskretion notbehandelt worden. Die Therme blieb trotz dieses tragischen Unglücksfalls wie an jeden Sonnabend bis 23 Uhr geöffnet. Auch am gestrigen Adventssonntag herrschte nach Angabe des Thermenpersonals seit 9 Uhr normaler Badebetrieb.

Von Jutta Abromeit

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