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Brandenburg Landesanglerverband feiert seinen Nachwuchs
Brandenburg Landesanglerverband feiert seinen Nachwuchs
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18:18 21.02.2018
Nick Heinrichs (8) mit seinem Fang. Quelle: Marcel Weichenhan
Töplitz

Angeln ist seit Jahrzehnten eines der beliebtesten Hobbys der Deutschen. Auch im Zeitalter von Internet und Smartphone sind noch über eine halbe Millionen Männer und Frauen im größten Deutschen Anglerverband angemeldet. Über 80.000 sind es in Brandenburg. Nachwuchssorgen hat der hiesige Landesanglerverband (LAV) mit Sitz in Nuthetal nicht. „Etwa 7000 bis 10.000 sind Kinder und Jugendliche“, sagt Hauptgeschäftsführer Andreas Koppetzki. Ganz genau kann er die Zahl nicht benennen. Denn ständig werden junge Mitglieder volljährig und noch jüngere kommen nach. Am Samstag feierte der LAV Brandenburg seine Kinder und Jugendlichen im Zuge einer eigenen Großveranstaltung. Etwa 250 acht- bis 18-jährige Anglerinnen und Angler folgten der Einladung ebenso wie mehrere Hundert Gäste.

Zu den Besuchern zählen hauptsächlich die Eltern und Großeltern. Denn das Angeln ist noch immer ein Familiensport. Fast alle minderjährigen Petrijünger haben einen entsprechenden Hintergrund im familiären oder Bekanntenkreis. „Meist fängt es damit an, dass der Papa oder Opa oder eben ein Kumpel das Kind zum Angeln mitgenommen hat“, erklärt Marcel Weichenhan, der beim LAV für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Bei ihm war es nicht anders. Auch er angelt seit dem Kindesalter. „Genau das ist doch das schöne am Angeln: Es verbindet die Generationen“, sagt er.

Fisch des Jahres 2017

Fisch des Jahres 2017 ist eine Aktion der MAZ, des Landesanglerverbandes Brandenburg und des Fachgeschäfts Angeljoe in Potsdam, Neuruppin und Berlin. Wir suchen Ihre längsten, in Brandenburger Gewässern gefangenen Fische.

Es gibt eine Sonderkategorie: Fische aus der deutschen Ostsee und den Boddengewässern. Sie müssen von Brandenburger Anglern gefangen worden sein. Bitte beachten Sie die gesetzlichen Schonzeiten.

Gewinner können sich auf attraktive Preise und ein Angel-Grillfest im Frühjahr 2018 freuen. Außerdem verlosen wir unter allen Teilnehmern, auch wenn sie nicht den riesigen Fang an den Haken bekamen, Angelausrüstungen.

Gewertet werden Fänge vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017. Teilnehmer sollten Namen, Adresse, Telefonnummer, Fischart, Länge, Gewicht, Fangdatum und -ort sowie den Namen eines Zeugen einsenden. Erforderlich ist ein Foto mit Zollstock neben dem Fisch. Für die Veröffentlichung online und in der Zeitung ist allerdings ein Foto des glücklichen Fängers mit seinem Fisch wünschenswert. Auch eine kleine Geschichte zum Fang interessiert uns.

Adresse: Märkische Allgemeine, „Fisch des Jahres“, Friedrich-Engels-Straße 24, 14473 Potsdam oder fischdesjahres@MAZ-online.de

Weichenhan schätzt am Angeln aber nicht nur den sozialen Aspekt. Das jahrtausendealte Hobby lehrt die Kinder und Jugendlichen noch viele andere Werte. „Angeln fördert die Achtung vor der Natur“, sagt er. Beim Kinder- und Jugendanglertag am Sacrow-Paretzer-Kanal in Töplitz bei Werder (Havel) wird keine Schokoriegelverpackung oder Plastikfolie am Ufer zurückgelassen. „Wer angelt, weiß, dass er mit der Natur und den Lebewesen hier lebt“, sagt er. Carolin Schilde lobt die Einstellung der 250 Petrijünger am Samstag. „Die Kinder und Jugendlichen sind sehr verantwortungsvoll“, sagt die Staatssekretärin des Brandenburgischen Ministeriums für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft.

Der Platz am Sacrow-Paretzer-Kanal wurde nicht zufällig gewählt. Der Bestand an Weißfisch ist zwischen der Havel am Jungfernsee und der Havel bei Ketzin besonders groß. Erfolgserlebnisse waren bei dem Wettbewerb im Hegefischen – unterteilt in vier Altersgruppen – deshalb fast garantiert. „Mehrere Hundert Gramm schwere Fische kann man hier eigentlich im Minutentakt herausziehen“, sagt Andreas Koppetzki. Mädchen sind dabei übrigens nicht weniger erfolgreich als Jungs, auch wenn das weibliche Geschlecht an der Angel noch immer stark in der Minderheit ist. „Die Mädchen, die dabei sind, angeln oft sogar besser als die meisten Jungs“, erklärt Marcel Weichenhan.

Von Victoria Barnack

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