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Brandenburg Landwirt erschießt Veterinär: Keine Revision
Brandenburg Landwirt erschießt Veterinär: Keine Revision
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11:14 02.10.2015
Nach dem Urteil legt der Landwirt, der im Januar aus Verzweiflung einen Veterinär erschoss, keine Revision ein. Quelle: Julian Stähle
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Potsdam/Klein Behnitz

Der Landwirt, der einen Mitarbeiter des Veterinäramtes erschossen hat, verzichtet auf Revision. Er war vor einer Woche zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Der 72-Jährige akzeptiere das Urteil in der Höhe, sagte sein Verteidiger Thomas Arndt am Donnerstag. Das Landgericht Potsdam sprach ihn wegen Totschlags und versuchten Totschlags schuldig.

Die Staatsanwaltschaft hatte neun Jahre Gefängnis gefordert. Sie hatte gleich nach dem Urteil angekündigt, keine Rechtsmittel einzulegen. Die Verteidigung hatte auf fünf Jahre plädiert.

Der LKW zum Abtransport der Tiere stand in Klein Behnitz schon bereit. Quelle: dpa-Zentralbild

An dem Unglückstag im Januar diesen Jahres wollten die Behörden fast alle Rinder des Mannes auf seinem Hof in Klein Behnitz (Havelland) bei Nauen beschlagnahmen. Der Landwirt holte eine Flinte und erschoss den Amtsmitarbeiter. Auch zwei Tierärztinnen nahm er ins Visier. Der Fall hat in ganz Brandenburg, ja bundesweit für Entsetzen gesorgt. Der erschossene Veterinär hinterließ neben seiner Familie auch ein ganz Dorf in Trauer – er war Ortsvorsteher in Wiesenaue.

Von MAZonline und dpa

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