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Lassen sich Märker vom Terror einschüchtern?

Terror in Europa Lassen sich Märker vom Terror einschüchtern?

„Angst ist ein schlechter Ratgeber“, hat Berlins Innensenator nach den Anschlägen in Paris und der Terrorwarnung in Hannover gesagt. Und dennoch schwingt bei so manchem die Unsicherheit mit. Wir haben die Brandenburger gefragt, ob sie weiterhin Veranstaltungen besuchen oder doch lieber zu Hause bleiben – und die Antworten sind ganz unterschiedlich.

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Nach einer Terrorwarnung ist am Dienstag das Länderspiel Deutschland – Niederlande abgesagt worden. Offenbar wollten Terroristen mehrere Bomben im Stadion zünden.

Quelle: dpa

Brandenburg. Nach den Terroranschlägen in Paris und der Terrorwarnung in Hannover ist so mancher in Europa verunsichert. Die Anteilnahme ist groß – man trauert mit den Opfern. Und plötzlich ist der Terror auch vor der eigenen Haustür. Viele Veranstalter überdenken derzeit ihre Sicherheitskonzepte. Absagen gibt es bisher aber nicht. Die „abstrakte Gefahrenlage“ bestehe bereits länger, heißt es vom Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums, Dietmar Keck. Wir haben uns umgehört, ob die Brandenburger künftig vorsichtiger sind und gefragt:

Besuchen Sie weiter Veranstaltungen oder bleiben Sie lieber zu Hause?

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Nach den Anschlägen in Paris mit 129 Toten und der Terrorwarnung in Hannover ist man gewarnt. Viele Veranstalter in Berlin und Brandenburg überdenken ihre Sicherheitskonzepte. Viele Menschen sind verunsichert, denn selten war der Terror so nah. Wir haben die Brandenburger gefragt: „Besuchen Sie weiterhin Veranstaltungen oder bleiben Sie jetzt lieber zu Hause?

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Auch Berlins Innensenator, Frank Henkel, bedient sich dieser Worte:“abstrakte Gefahrenlage“. Sicherheitskräfte sind sensibilisiert, zusätzliche Wachleute werden eingestellt – zumindest in Berlin. Die Brandenburger Polizei räumt allerdings ein: „ Wir können nicht auf jedem Weihnachtsmarkt präsent sein, dazu gibt es einfach zu viele“. Der Weihnachtsmarkt, er steht derzeit synonym für alle weiteren Veranstaltungen. Konzerte, Lesungen, Fußballspiele. Es fehlt an Kräften um die Vielzahl an Veranstaltungen jeder Art umfassend abzusichern.

HIER lesen, wie die Veranstalter auf der Terror reagieren>>

So mancher hat Angst vor großen Veranstaltungen, hat Angst vor dem, was in Großstädten passieren könnte. Denn dort wiegt die Gefahr am größten, glaubt man. „Angst ist ein schlechter Ratgeber“, sagt Frank Henkel. Allerdings rät er zur Vorsicht.

Von MAZonline

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