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„Lausitz-Luder“ nach Alkohol-Fahrt verurteilt

TV-Moderatorin wegen Fahrerflucht vor Gericht „Lausitz-Luder“ nach Alkohol-Fahrt verurteilt

Am Mittwoch wurde das Urteil gegen TV-Moderatorin Natalie Langer gesprochen. Der 34-Jährigen wird vorgeworfen betrunken Auto gefahren zu sein und bei einem Unfall einen 50-jährigen Mann schwer verletzt zu haben. Danach flüchtete sie. Vor Gericht beteuerte sie, sich an nichts zu erinnern. Jetzt wurde das Urteil gesprochen.

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TV-Moderatorin Natalie Langer

Quelle: dpa

Berlin. Moderatorin Natalie Langer ist nach einem schweren Autounfall bei einer Alkohol-Fahrt zu einem Jahr und sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Zudem verhängte das Berliner Landgericht am Mittwoch eine Führerschein-Sperre von einem Jahr und legte der 34-Jährigen auf, 120 Stunden gemeinnützige Arbeit zu leisten.

Langer sei unter anderem der fahrlässigen Körperverletzung schuldig, befanden die Richter. Vom Vorwurf des versuchten Mordes durch Unterlassen war die Anklage abgerückt. Langer hatte nach einem Barbesuch im Juli 2013 einen 50-Jährigen im Stadtteil Treptow angefahren und schwer verletzt, aber nicht angehalten. Sie berief sich später auf fehlende Erinnerungen.

Viele freizügige Auftritte brachten ihr den Spitznamen ein

Langer war als „Big Brother“-Teilnehmerin vor zehn Jahren bekannt geworden – auch, weil sie sehr freizügig auftrat. Die aus Hoyerswerda in der Oberlausitz stammende Frau hat sich dadurch den Namen „Lausitz-Luder“ eingehandelt. Derzeit ist sie bei einem privaten Musiksender als Moderatorin tätig. Im Prozess sitzt ihr Verlobter mit auf der Anklagebank. Ihm wird im Zusammenhang mit dem Unfall-Auto Unterschlagung sowie Beihilfe zur Verdeckung einer Straftat zur Last gelegt.

Vorwurf: Versuchter Mord durch unterlassene Hilfe

Zu dem tragischen Unfall war es am Morgen des 26. Juli 2013 im Stadtteil Treptow gekommen. Ein damals 47-jähriger Berufskraftfahrer hantierte laut Anklage gerade an seinem Lastwagen. Langer sei stark alkoholisiert und nicht mehr in der Lage gewesen, ihr Auto sicher zu führen. Sie habe den Mann erfasst. „Sie erkannte, dass er erheblich verletzt war“, heißt es in der Anklage. Anstatt Hilfe zu holen, sei sie weitergefahren, um einer Strafverfolgung zu entgehen.

Von dpa

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