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Lausitzer Braunkohle heißt jetzt LEAG

Nach Vattenfall-Verkauf Lausitzer Braunkohle heißt jetzt LEAG

Die Lausitzer Braunkohlekumpel haben einen neuen Arbeitgeber. Statt für Vattenfall arbeiten die Beschäftigen künftig für die Leag. So heißt das neu gegründete Unternehmen, das aus der Übernahme der Kohlesparte durch den tschechischen Eigner EPH hervorgegangen ist.

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Ob die LEAG neue Tagebaue erschließt, ist noch unklar.

Quelle: dpa-Zentralbild

Cottbus. Das Lausitzer Braunkohlegeschäft firmiert künftig unter dem Namen LEAG. Das Kürzel steht für die beiden Gesellschaften Lausitz Energie AG für den Abbau der Kohle und Lausitz Kraftwerk AG für deren Verstromung. Beide Gesellschaften sind aus der Übernahme der Braunkohlesparte des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall durch den neuen tschechischen Eigner EPH hervorgegangen. Das teilte der neue Vorstandsvorsitzende der LEAG, Helmar Rendez, am Dienstagnachmittag in Cottbus mit.

Rendez kennt die Lausitz gut: In den 90er-Jahren arbeitete er bei der VEAG, die 2002 in Vattenfall Europe aufging. Rendez wurde 2010 Vorsitzender der Geschäftsführung der Vattenfall Europe Distribution und war zuletzt Finanzvorstand bei Vattenfall in der Lausitz. Der bisherige Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Europe Mining & Generation, Hartmuth Zeiß, wechselte an die Spitze des Aufsichtsrats der beiden neuen EPH-Gesellschaften.

Das neue Unternehmen kündigte an, alle Mitarbeiter weiter beschäftigen zu wollen. Betriebsbedingte Kündigungen seien bis 2020 ausgeschlossen. Ob neue Tagebaue erschlossen werden, stehe noch nicht fest. Die Entscheidung werde in wenigen Monaten fallen, teilte Rendez mit. Der Eigentümer EPH betonte, dass er in der Lausitz ein langfristiges Engagement plane und trat Befürchtungen entgegen, dass er Kapital aus der Lausitz abziehen werde. Man werde am Standort reinvestieren und selbstverständlich auch in Deutschland Steuern zahlen, sagte EPH-Vorstandsmitglied Jan Springl.

Von Torsten Gellner

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