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Frau aus Werder freut sich schon auf die Queen

Besuch der Königin steht kurz bevor Frau aus Werder freut sich schon auf die Queen

Bald ist es soweit – nächste Woche wird Queen Elizabeth II. für drei Tage nach Berlin kommen. Dort wird sie mit 700 Gästen ihren Geburtstag nachfeiern. Auch eine Bürgerliche aus Werder an der Havel darf der Queen gratulieren. Und vom Geburtstagbüffet der Adligen probieren. Das fällt übrigens ziemlich bodenständig aus und dürfte nicht jedermanns Sache sein.

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Die Lehrerin Ingrid Baitz (vorne) freut sich auf das Treffen mit der Queen und hat die Begrüßung schon gut geübt.

Quelle: dpa

Werder. Ingrid Baitz aus Werder ist eine von vier Bürgerlichen, die nächste Woche die Queen bei ihrem Deutschland-Besuch treffen darf. Mit der Etikette, an die sie sich zu halten hat, dürfte die Brandenburgerin bestens vertraut sein. Sie ist großer Queen-Fan und hat das Treffen mit der Adligen bei einem Facebook-Gewinnspiel gewonnen.

Hier gibt es die Geschichte, wie Ingrid Baitz zu dem Treffen kam

Queen feiert ihren Geburtstag in Deutschland nach

Kerzen auspusten, Torte anschneiden und dann hoch die Tassen - so sieht für die meisten eine klassische Geburtstagsparty aus. Bei der Queen gestaltet sich das ein bisschen anders. Dass fängt schon damit an, dass sie ihren Ehrentag prinzipiell nicht an ihrem tatsächlichen Geburtsdatum feiert. Was eigentlich schon am 21. April hätte stattfinden können, wird daher am kommenden Donnerstag in Berlin nachgeholt: Dann nämlich ist Königin Elizabeth II. beim Britischen Botschafter eingeladen - auf eine Gartenparty zu Ehren ihres 89. Geburtstags.

Geburtstagskuchen passt nicht ins Protokoll

Die Veranstaltung fand auch schon in den vergangenen Jahren statt - dass die Monarchin selbst daran teilnimmt, ist allerdings eine Premiere. Aber was serviert man einem royalen Geburtstagskind? „Ich darf da frei entscheiden“, verrät Koch Robert Burgmeier. Lebensmittelunverträglichkeiten oder gar Abneigungen der Queen seien ihm nicht bekannt. Aber: „Dieses Mal wird es keinen Geburtstagskuchen geben.“ Der passe schlicht nicht ins Protokoll.

Residenz-Verwalter Ralf Müller übt sich indes schon im Longdrink-Mixen. 50 Liter Pimm`s - ein britischer Gin-Kräuter-Likör - stehen schon in der Residenz des Botschafters Sir Simon McDonald und seiner Frau Lady Olivia McDonald für die rund 700 Gäste bereit. Ob auch die Queen das landestypische Sommerparty-Getränk verkosten möchte, ist allerdings noch nicht bekannt.

Windbeutel mit Tomaten-Chutney

Alternativen gäbe es genug - englischen Champagner oder feinen Weißwein etwa. Auf Orangensaft muss die Monarchin aber ebenso verzichten wie auf den Geburtstagskuchen. Müller: „Weil es keinen Orangensaft gibt, der so richtig gut schmeckt, wenn er aus der Flasche kommt.“

Auf dem Speiseplan, stehen unter anderem Fish und Chips - das britische Traditionsgericht mit Fisch und Pommes - sowie Windbeutel mit grünem Tomaten-Chutney oder Spinat-Kräuter-Frittata. Der Butler putzt bereits Tage vorher das Tafelsilber, in das die Initialen E.R. für Elizabeth Regina graviert sind.

Die Botschaft selbst bereitet den Besuch der Königin nach eigenen Angaben bereits seit Januar vor - angefangen mit der Planung des Programms, zu dem neben der Geburtstagsparty im Garten der Botschafter-Residenz unter anderem eine Bootsfahrt auf der Spree, ein Besuch an der Technischen Universität in Berlin und natürlich auch ein Staatsbankett beim Bundespräsidenten gehören.

Ingrid Baitz hat ihr Kleid schon ausgesucht

Botschafterin Lady Olivia hat ihr Outfit für die Party schon parat: Einen roséfarbenen Hut mit Stoffblüten in einem Crèmeton hat sie dazu ausgewählt - mit farblich passendem Handtäschchen. Ihr Hündchen müsse allerdings draußenbleiben - das Tier würde wohl für zu viel Unruhe sorgen, sagt sie.

Glück haben hingegen wenige Deutsche, die ein Treffen mit der Queen gewonnen haben. Zwei von ihnen sind dazu auch bei der Geburtstagsparty. „Bisher habe ich ein schönes grünes Kleid mit Bolero und dazu schwarze passende Accessoires“, erzählt Gewinnerin Ingrid Baitz, die als Lehrerin in Brandenburg arbeitet. Nur bei den Schuhen sei sie unsicher. Die müssen nämlich nicht nur festlich sein, sondern auch „rasentauglich“.

Von MAZonline

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