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Lenin-Kopf ist am Ziel angekommen

Granit-Kopf am Donnerstag freigelegt Lenin-Kopf ist am Ziel angekommen

Am Berliner Stadtand ist am Donnerstagmorgen der vergrabene Lenin-Kopf freigebuddelt worden. Mit einem Lastwagen ist er quer durch die Stadt nach Spandau gebracht worden. Dort bildet er den Mittelpunkt einer wichtigen Ausstellung.

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Am Donnerstag ist am Berliner Stadtrand der Granit-Kopf der Lenin-Statue freigelegt worden.

Quelle: dpa

Berlin. Nach knapp zweieinhalb Jahrzehnten und fast endlosen Debatten hat der vergrabene Berliner Lenin-Kopf aus Granit eine neue Heimat gefunden. Am Donnerstag kam der 1,70 Meter hohe und 3900 Kilogramm schwere Schädel in der Zitadelle in Berlin-Spandau an. Dort soll er Kern einer Ausstellung zu Berliner Denkmälern werden.

Ein LKW brachte den Kopf nach Spandau

Ein Kran hatte am Donnerstagmorgen den Erdhügel in einem Wald am südöstlichen Stadtrand, in dem das rötliche Steinhaupt des russischen Revolutionärs vergraben war, freigelegt. Ein LKW brachte den Kopf dann nach Spandau ganz im Westen. Dort wurde der schwere Brocken mit einem Gabelstapler abgeladen und auf Paletten im Innenhof gelagert. Der gut erhaltene Kopf lag seitlich auf der rechten Gesichtshälfte - der eigentlich in die ferne schweifende Blick Lenins endete nach kurzer Distanz.

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Am Berliner Stadtand ist am Donnerstagmorgen der vergrabene Lenin-Kopf freigebuddelt worden. Mit einem Lastwagen ist er quer durch die Stadt nach Spandau gebracht worden. Dort bildet er den Mittelpunkt einer wichtigen Ausstellung.

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Der Kultur-Bezirksstadtrat Gerhard Hanke (CDU) sprach von einem „Highlight“. Skulpturen seien Teil der Geschichte und damit auch Zeitzeugen. „Sie sollten deshalb nicht zerstört werden.“

Die Dauerausstellung soll im nächsten Frühjahr eröffnet werden. Die Museumsleiterin Andrea Theissen sagte: „Interessant sind die Brüche in der deutschen Geschichte. Das soll mit der Ausstellung zu den Denkmälern gezeigt werden.“

Schicksal des Denkmals wurde durch einen Fall bekannt

Die heroisch anmutende Lenin-Statue war 1991 in knapp 130 Teile zerlegt und am Stadtrand eingegraben worden. Nur der Kopf wurde jetzt wieder ausgegraben, die anderen Teile sollen im Boden bleiben. Das 19 Meter hohe Denkmal, geschaffen vom sowjetischen Bildhauer Nikolai Tomski, wurde 1970 in Ost-Berlin enthüllt.

Bekannt wurde der Fall des Denkmals aus Ost-Berlin nach dem Mauerfall mit dem Film „Good Bye, Lenin!“. In der Tragikomödie war zu sehen, wie die nachgebaute Statue von Wladimir Iljitsch Lenin (1870-1924) davon schwebte - ein Symbol für den Untergang der DDR. Lenins führende Rolle beim Staatsterror der frühen Sowjetunion, bei dem Hunderttausende Menschen umgebracht wurden, wurde viele Jahre wenig beachtet.

Von MAZonline

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