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Letztes Geleit für getöteten Polizisten

Große Trauer bei Beerdigung Letztes Geleit für getöteten Polizisten

Einer der beiden Ende Februar bei Beeskow getöteten Polizisten wurde an diesem Samstag beigesetzt. An der Trauerfeier nahmen Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Innenminister Karl-Heinz Schröter (beide SPD) teil. Hundert Polizisten und Bürger gaben dem Beamten das letzte Geleit.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Pfaffendorf. Unter großer Anteilnahme ist am Samstag einer der beiden Polizisten beigesetzt worden, die Ende Februar von einem mutmaßlichen Mörder überfahren worden waren. An der Trauerfeier in Pfaffendorf, einem Ortsteil von Rietz-Neuendorf im Landkreis Oder-Spree, nahmen unter anderem auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Innenminister Karl-Heinz Schröter (beide SPD) teil. Mehrere Hundert Polizisten und Bürger gaben dem Beamten das letzte Geleit. An vielen Polizeiwachen im Land wehten die Fahnen auf Halbmast.

Ministerpräsident Dietmar Woidke

Ministerpräsident Dietmar Woidke

Quelle: dpa-Zentralbild

„Wir geben den Hinterbliebenen jede Unterstützung, die sie brauchen“, sagte Schröter (SPD) am Rande der Trauerfeier. Es wisse aber auch, dass alle Aktivitäten den Verlust von Vater, Ehemann oder Sohn nicht aufheben könnten. Bessere Ausrüstung für die Polizei und eine Verschärfung der Gesetze könnten etwas mehr Schutz für Polizisten schaffen.

Trauer um den getöteten Kollegen

Trauer um den getöteten Kollegen.

Quelle: dpa-Zentralbild

Der Beamte war am 28. Februar zusammen mit einem Kollegen unweit des nahe gelegenen Beeskow an einer Straßensperre überfahren worden. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hatte ein 24-Jähriger zunächst seine 79 Jahre alte Großmutter in Müllrose getötet und dann die beiden Polizisten mit hoher Geschwindigkeit überfahren. In seiner Vernehmung hatte der Mann zugegeben, mit hohem Tempo gezielt auf die Beamten zugefahren zu sein - weil er gefürchtet habe, von den Beamten erschossen zu werden.

Bei der Bluttat stand der junge Mann unter Drogen. Er wurde nach seiner Festnahme in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen. Der Mann war zuvor bereits mehrfach mit der Justiz in Konflikt geraten, wie neben der Staatsanwaltschaft auch die Mutter in einem Interview der „Märkischen Oderzeitung“ schilderte.

Am Freitag (17. März) ist die Trauerfeier für den zweiten getöteten Polizisten in Schernsdorf, einem Ortsteil von Siehdichum, geplant. Auch dort werden Woidke und Schröter erwartet.

Von Rochus Görgen

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