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Brandenburg Löscharbeiten in Lieberoser Heide ziehen sich hin
Brandenburg Löscharbeiten in Lieberoser Heide ziehen sich hin
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20:50 13.09.2018
(Symbolbild) Quelle: dpa
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Lübben

Die Löscharbeiten beim Großbrand in der Lieberoser Heide werden sich voraussichtlich länger hinziehen. „Wir brauchen viele Einsatzkräfte, die sich im Brandgebiet abwechseln können, daher appelliere ich vor allem an die Arbeitgeber, die Kameradinnen und Kameraden für den Einsatz freizustellen“, sagte Kreisbrandmeister Ronald Judis am Donnerstag.

Es brennt seit Tagen - zunächst auf einer kleineren Fläche, in der Nacht zu Mittwoch jedoch breitete sich das Feuer auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz nördlich von Cottbus auf rund 200 Hektar aus. Am Donnerstag kam die Entwicklung einstweilen zum Stillstand. „Der Brand ist unter Kontrolle“, sagte die Sprecherin des Landkreises Dahme-Spreewald, Heidrun Schaaf. Ortschaften seien nicht in Gefahr.

Rund 200 Einsatzkräfte waren zuletzt im Brandgebiet, darunter auch wieder vom Technischen Hilfswerk (THW). Mithilfe der Bundeswehr wurde laut Kreis nahe der Einsatzstelle ein fünf Meter breiter Schutzstreifen gezogen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Zwei Hubschrauber von Bundespolizei und Bundeswehr löschten demnach wieder aus der Luft.

Ein Panzer der Bundeswehr sei unterwegs gewesen, um die Lage im Einsatzgebiet zu beurteilen. Das THW versorgte die Fahrzeuge über eine 2,5 Kilometer lange Strecke im Waldgebiet mit Löschwasser, wie der zuständige Landesverband mitteilte. Zudem kümmerte es sich um die Kraftstoffversorgung.

Brandgebiete dürfen nicht betreten werden

Weil es sich um einen ehemaligen Truppenübungsplatz handelt, besteht die Gefahr, dass sich noch Munition in der Erde befindet. Das erschwert die Löscharbeiten, die Feuerwehrleute dürfen die Brandgebiete nicht betreten. Die Brandschutzeinheit wurde um 18.00 Uhr in Teilen abgelöst. Die verbleibenden Einsatzkräfte sollten die Brandnester bewachen. Die Telekom stabilisierte derweil die Telefon- und Funkleitungen in der Region über einen mobilen Funkmast, wie der Landkreis berichtete.

Immer wieder hatte es während der trockenen Sommermonate in der Lieberoser Heide gebrannt - ebenso andernorts in Brandenburg. Wegen eines Feuers bei Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark) waren im August zeitweise sogar drei Dörfer evakuiert worden.

Am Donnerstag waren die Waldbrandgefahrenstufen in Brandenburg vergleichsweise niedrig. Bis auf zwei Landkreise (Stufe 2) blieben sie auf unterstem Niveau (sehr geringe Gefahr), wie aus einer Online-Übersicht des Landes hervorging. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagte für Donnerstag Höchstwerte in der Hauptstadtregion von rund 18 Grad voraus. Gebietsweise sollte es leicht regnen.

Von dpa/MAZonline

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