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Linke wehrt sich gegen Kritik der Lehrer

Bildungspolitik in Brandenburg Linke wehrt sich gegen Kritik der Lehrer

Die Linke-Fraktion im Landtag Brandenburg hat den Vorwurf der Lehrergewerkschaft GEW, konzeptionslos zu sein, zurückgewiesen – und untermauert das mit Zahlen. Die Arbeit von Rot-Rot werde nicht hinreichend gewürdigt, so der Linke-Fraktionschef. Die GEW beeindruckt das wenig und ruft weiterhin zur Großkundgebung auf.

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Quelle: dpa

Potsdam. Die Linken-Fraktion im Brandenburger Landtag hat den Vorwurf der Konzeptionslosigkeit der Lehrergewerkschaft GEW zurückgewiesen. Die rot-rote Landesregierung habe seit 2009 mehr als 6000 Lehrer neu eingestellt. Während die Schülerzahlen um vier Prozent gewachsen seien, habe die Regierung dafür gesorgt, dass die Lehrerstellen um sieben Prozent gestiegen seien, erklärte die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, Kathrin Dannenberg am Montag in Potsdam.

Zwischen 2001 und 2008 seien dagegen nur 1300 neue Lehrkräfte eingestellt worden. „Die Landesregierung hat sofort 500 neue Lehrer für die Flüchtlingskinder eingestellt und 600 weitere für die Inklusion“, betonte Dannenberg.

Auch Linken-Fraktionschef Ralf Christoffers sieht die Arbeit von Rot-Rot durch die Gewerkschaft nicht hinreichend gewürdigt. „Wir reden hier im Land immer davon, was noch nicht funktioniert“, monierte er. Es gehe zu wenig um das, was bereits eingeleitet sei. Christoffers verwies dabei auf das Konzept der Landesregierung zur Stärkung der Schulzentren, das am Mittwoch im Landtag debattiert werden soll.

Mit einer Großkundgebung will die GEW am 9. November gemeinsam mit anderen Gewerkschaften für bessere Arbeitsbedingungen von Lehrern, Polizisten und Forstbeamten demonstrieren. Die Lehrerschaft verabschiedete dazu am Wochenende einen „Potsdamer Aufruf“, der sich gegen die „Arroganz der Politik“ wehrt.

Die Landesregierung habe nach zwei Jahren Verhandlungen keine konkreten Angebote unterbreitet. „Wir lassen uns diese Ignoranz der politisch Verantwortlichen nicht gefallen“, heißt es in dem Papier.

Von Torsten Gellner

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