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Linke wollen Mitglied loswerden

Fremdenfeindliche Facebook-Posts Linke wollen Mitglied loswerden

Ihm wird vorgeworfen, auf Facebook fremdenfeindliche Kommentare gepostet zu haben. Nun wollen die Linken aus der Lausitz ihr Mitglied und den Kommunalpolitiker René Prüfer aus der Partei werfen. Der Beschuldigte wehrt sich und wirft den Parteigenossen vor, nicht fair mit ihm umgesprungen zu sein. Auf Facebook wettert er gegen die Medien.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Cottbus. Der Linken-Kreisvorstand Lausitz will den Kommunalpolitiker René Prüfer aus der Partei ausschließen. Grund sind fremdenfeindliche Kommentare, die Prüfer auf Facebook gepostet haben soll. Noch in dieser Woche werde ein Antrag für ein Parteiausschlussverfahren bei der parteiinternen Landesschiedskommission eingereicht, teilte Kreisgeschäftsführer Christopher Neumann am Mittwoch in Cottbus mit. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet.

Prüfer sagte zu den Vorwürfen: „Man will mich als Nazi hinstellen.“ Zugleich warf er Parteikollegen vor, dass er von dem geplanten Antrag für ein Parteiausschlussverfahren aus den Medien erfahren habe. „Man hat mit mir bis heute nicht gesprochen.“ Er selbst wolle nicht von sich aus aus der Linkspartei austreten. Prüfer ist Mitglied in der Gemeindevertretung Neiße-Malxetal.

Auf seiner Facebook-Seite sind aktuell keine fremdenfeindlichen Kommentare zu finden. Allerdings postet er medienkritische Inhalte und geht vor allem den öffentlichen Rundfunk an. Dabei macht er sich einen Tonfall zu eigen, den man auch von Pegida-Anhängern kennt, wenn diese gegen die „Lügenpresse“ wettern.

Von dpa

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