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Brandenburg Linken-Demo verläuft weitgehend ruhig
Brandenburg Linken-Demo verläuft weitgehend ruhig
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13:45 07.02.2016
In Berlin-Friedrichshain haben am Samstag rund 4000 Menschen demonstriert. Quelle: dpa
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Berlin

Bei einer Demonstration linker Gruppen in Berlin-Friedrichshain mit rund 4000 Teilnehmern sind fünf Polizisten leicht verletzt und zwei Menschen festgenommen worden. Gemessen an der Teilnehmerzahl sei der Protest am Samstag jedoch „weitgehend störungsarm“ verlaufen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Rund 1200 Beamte waren im Einsatz. Sie wurden vereinzelt mit Flaschen und Steinen beworfen. Es wurden auch Böller gezündet und die Frontscheibe eines Autos eingeschlagen. Die Polizei nahm die Personalien von 34 Demonstranten auf und ermittelt unter anderem wegen Verstoßes gegen das Waffen- und Versammlungsgesetz.

Zahl der Demonstranten wuchs rasch an

Polizei und Organisatoren hatten mit weit weniger Demonstranten gerechnet. Doch am Nachmittag wuchs die Teilnehmerzahl rasch an. Die Kundgebung konnte deswegen auch erst deutlich später starten als geplant. Gegen 16 Uhr sollte es eigentlich losgehen. Doch weil immer mehr Menschen nach Friedrichshain strömten, ging es erst gegen 17.30 Uhr los. Am frühen Nachmittag hatten sich etwa 600 Menschen versammelt, dann wuchs die Zahl rasch auf 3000 an. Am Ende waren es dann an die 4000 Teilnehmer.

Quelle: dpa

Demo gegen Polizeiaktionen in der Rigaer Straße

Linke und linksradikale Gruppen hatten zu der Demo gegen Polizeieinsätze und Umgestaltungen in Friedrichshain unter dem Motto „für Freiräume“ aufgerufen. Protestiert wurde auch gegen einen großen Polizeieinsatz am 13. Januar, als ein Gebäude der Hausbesetzerszene in der Rigaer Straße durchsucht worden war.

Nach der Demonstration wurden in Neukölln 20 Autos demoliert. Zeugen sprachen von 50 bis 100 vermummten Tätern. Zu einem möglichen Zusammenhang mit der Demonstration äußerte sich die Polizei nicht.

Von MAZonline

Es ist die zweite Krawallnacht in Folge in Berlin. Und erneut haben vermummte Randalierer mehrere Autos demoliert. In der Nacht zu Sonntag sind um die 100 Randalierer durch Neukölln gezogen. 20 Autos gingen zu Bruch. Bereits in der Nacht zuvor gab es Krawalle. Zu einer Tat haben sich Linksextremisten bekannt.

07.02.2016

Bei der U-Bahn ist es schon normal, jetzt erreicht es auch die S-Bahn-Höfe: Kameras und Bildschirme statt Aufsichtspersonal: Seit Jahren zieht die S-Bahn Mitarbeiter von den Plattformen ab. Nun sind die letzten Stationen dran. Neue Systeme sollen die Sicherheit trotzdem gewährleisten.

In Berlin-Friedrichshain haben am Samstag 3000 Menschen gegen – ihrer Meinung nach – unverhältnismäßige Polizei-Aktionen. Die Demonstranten kommen aus der linken Szene. Die Polizei ist mit rund 1000 Beamten im Einsatz. Ursprünglich war mit weit weniger Teilnehmern gerechnet worden. Die Zahl wuchs am Nachmittag rasch an.

06.02.2016
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