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Linksextreme verüben Anschlag auf Polizei

Berlin Linksextreme verüben Anschlag auf Polizei

Unbekannte haben in der Nacht zu Sonnabend vor einem Gebäude der Berliner Kriminalpolizei einen Autoreifen in Brand gesetzt. Einen Tag später taucht auf einer linksextremen Internetseite ein Bekennerschreiben auf. Nun ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz wegen schwerer Brandstiftung und bittet um Hinweise von Zeugen.

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Brandanschlag auf die Polizeiwache.

Quelle: Julian Stähle

Berlin. Unbekannte haben in der Nacht zu Sonnabend einen Brandanschlag auf ein Polizei-Gebäude in Berlin-Plänterwald verübt. Der oder die Täter, die vermutlich aus der linksextremen Szene stammen, warfen einen brennenden Autoreifen vor die Tür der Kripo-Dienststelle in der Bulgarischen Straße. Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz der Polizei ermittelt.

Auf einer linksextremen Internetseite wurde ein Bekennerschreiben veröffentlicht. Darin heißt es, man habe das Polizeigebäude mit zwei Brandsätzen und einem Reifen angegriffen. Damit wolle man gegen einen europäischen Polizeikongress, der am 21. und 22. Februar in Berlin stattfindet, protestieren.

Ein Mitarbeiter einer Wachschutzfirma hatte am Samstag gegen zwei Uhr morgens einen Knall gehört und Flammen vor der Eingangstür des Polizeigebäudes in der Bulgarischen Straße gesehen. Der Wachschützer alarmierte Polizei und Feuerwehr und begann damit, den Brand zu löschen. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt.

Die Feuerwehr am Tatort

Die Feuerwehr am Tatort.

Quelle: Julian Stähle

Der Polizeiliche Staatsschutz fragt:

– Wer hat in der Nacht zu Sonnabend in Plänterwald, insbesondere in der Nähe des Polizeigebäudes in der Bulgarischen Straße 55, verdächtige Beobachtungen gemacht?

- Wer hat eine Person oder Personen gesehen, die einem Autoreifen trugen oder transportierten?

- Wer kann sonstige Angaben zu der Brandstiftung machen?

Hinweise nehmen der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt unter der Telefonnummer (030) 4664 – 950 130 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Von MAZonline

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