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Linksradikale drohen Berlins Innenminister

Kampf um besetzte Häuser Linksradikale drohen Berlins Innenminister

Im Fall der Räumung eines besetzten Hauses in Berlin drohen Linksradikalen Innenminister Frank Henkel unverhohlen mit Gewalt. „Jede Räumung hat ihren Preis“, heißt es auf einer linksradikalen Seite im Internet. Und weiter: „Bei Räumung 1 Million Sachschaden und Henkel im Kofferraum“.

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Razzia in der Rigaer Straße 94 am 17. Januar 2016.

Quelle: dpa

Potsdam/ Berlin. Im Internet bedrohen Linksradikale Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) für den Fall, dass die Polizei ein oder mehrere besetzte Häuser räumen sollte. “Bei Räumung 1 Million Sachschaden und Henkel im Kofferraum“, heißt es in dem auf einer bekannten linksradikalen Internetseite verbreiteten Aufruf.

Eine mögliche Räumung des Hauses im Stadtteil Friedrichshain müsse “mit allen Mitteln und auf allen Ebenen verhindert“ werden.

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU)

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU)

Quelle: dpa

Die Polizei ermittelt nach Angaben eines Sprechers vom Montag, ob der Aufruf strafrechtlich relevant ist. Er erinnert an die Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer durch die linksextremistische Rote Armee Fraktion (RAF). Schleyer wurde 1977 tot in einem Kofferraum gefunden.

Zu möglichen Konsequenzen sagte der Polizeisprecher nichts. “Wenn es Konsequenzen gäbe, dann wären es ja Schutzmaßnahmen und dazu äußern wir uns nicht“, hieß es.

Von MAZonline

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