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Lkw-Fahrer rettet sich mit Sprung über Leitplanke

Unfall im Nebel auf der A 10 Lkw-Fahrer rettet sich mit Sprung über Leitplanke

Nebel in großen Teilen Brandenburgs. Die Sicht beträgt an einigen Orten nur wenige Meter. Die Polizei mahnt die Autofahrer zur erhöhten Aufmerksamkeit: „Runter vom Gas.“ Auf der A 10 kam es aufgrund der Sichtverhältnisse zu einem schweren Lkw-Unfall. Ein Fahrer rettet sich mit einem Sprung über die Leitplanke.

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Quelle: Julian Stähle

Potsdam. Am Mittwochmorgen herrscht in weiten Teilen von Brandenburg starker Nebel. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Warnung vor Nebel herausgeben.

Schlechte Sichtverhältnisse in Brandenburg am Mittwochmorgen

Schlechte Sichtverhältnisse in Brandenburg am Mittwochmorgen.

Quelle: Julian Stähle

Die Sichtweite beträgt mancherorts lediglich 150 Meter. Auch die Polizei warnt vor den schlechten Sichtverhältnissen. „Teilweise starker #Nebel heute im Land #Brandenburg! Fahren Sie vorsichtig & #RunterVomGas“, heißt es auf dem Twitter-Portal der Polizei Brandenburg.

Unfall auf der A10

Auf der A10 kam es am Morgen zwischen Potsdam-Nord und Spandau aufgrund des Nebels zu einem heftigen Unfall.

Quelle: Julian Stähle

Drei Kilometer hinter der Anschlussstelle Potsdam-Nord, in Richtung der Anschlussstelle Berlin-Spandau, hatte ein Sattelzug, der Plastikteile in Kartons geladen hatte, an seinem Sattelauflieger (hinten rechts) einen Reifenschaden. Der Lkw-Fahrer (23) war daraufhin soweit wie möglich rechts ran gefahren, hatte angehalten und die Warnblinkanlage eingeschaltet.

Gerade in dem Moment, als er sein Warndreieck aus dem Führerhaus nahm und sich hinter das Fahrzeug begeben wollte, um das Warndreieck aufzustellen, bemerkte er einen sich von hinten nähernden Sattelzug. Mit einem Sprung hinter die Leitplanke konnte sich der Brummifahrer retten.

Der Fahrer des zweiten Sattelzuges hatte den Pannen-Lkw zu spät bemerkt, versuchte dann noch einen Aufprall durch Ausweichen nach links zu vermeiden, was aber nicht gelang. Sein Fahrzeug prallte auf das Heck des Pannen-Lkw und schlitzte dabei den Auflieger linksseitig auf. Der Aufprall erfolgte mit solcher Wucht, dass das Dach des auffahrenden Lkw abgerissen wurde. Beide Lkw-Fahrer hatten unwahrscheinliches Glück und blieben unverletzt.

Quelle: Julian Stähle

Beide Fahrspuren in Richtung Hamburg mussten für etwa eineinhalb Stunden komplett gesperrt werden, da neben den Unfall-Lkw Fahrzeugteile und auch Teile der Ladung des ersten Sattelzuges auf die Straße gefallen waren.

Der sich bildende Rückstau war rund acht Kilometer lang und reichte zeitweise bis zur Anschlussstelle Leest zurück.

Ab 7.30 Uhr wurde die ganz linke Fahrspur wieder freigeben werden.

Die Bergung der Fahrzeuge dauerte bis zum Nachmittag an. Dazu blieb die rechte Fahrspur gesperrt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens beträgt etwa 180.000 Euro.

Wetteraussichten

Nach der Auflösung des Nebels soll sich im Laufe des Morgens wieder die Sonne durchsetzen. „Unter Hochdruckeinfluss herrscht weiterhin ruhiges Herbstwetter in Brandenburg und Berlin“, teilte der DWD mit. Wolken und Sonne wechseln sich ab. Es bleibt jedoch trocken. Es wird bis zu 20 Grad warm.

Von MAZonline

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