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Brandenburg MAZ meets Barberini
Brandenburg MAZ meets Barberini
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08:02 20.07.2017
Die MAZ feiert in diesem Jahr in besonderer Kulisse.  Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Zugegeben: Eine Schlagzeile wie „Die MAZ ist museumsreif“ würde normalerweise wenig Freude bei einem Verlagshaus auslösen. Mit einer Ausnahme: Wenn es sich bei dem Museum um den neuen Kunstmagneten am Alten Markt handelt: das von Software-Pionier und Ehrenbürger Hasso Plattner wiedererrichtete Palais Barberini. Für das MAZ-Sommerfest hatte das Haus heute auch noch nach der Sperrstunde seine Pforten für die mehr als 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft geöffnet. Gefeiert wurde im Innenhof zwischen den hochaufragenden Seitenflügeln mit bestem Blick auf die Freundschaftsinsel. Kunstfreunde bekamen exklusive Einblicke in die Ausstellung „Von Hopper bis Rothko“ mit US-amerikanischen Meisterwerken.

Mehr als 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur plauderten am Mittwochabend beim MAZ-Hoffest im Museum Barberini über Brandenburg, die Kunst und den modernen Journalismus.

Gefeiert wurde im Innenhof zwischen den hochaufragenden Seitenflügeln mit bestem Blick auf die Freundschaftsinsel. Kunstfreunde bekamen exklusive Einblicke in die Ausstellung „Von Hopper bis Rothko“ mit US-amerikanischen Meisterwerken. Klar, dass in diesem Ambiente das Thema Kunst beim Smalltalk ganz oben stand. Aber mit der MAZ als Gastgeber wurde auch über die Rolle der Berichterstattung in einer Welt im Wandel rege diskutiert.

„Hoffest ist an diesem prächtigen Ort eigentlich nicht das richtige Wort – mindestens Palais-Fest wäre angebracht. Wir freuen uns sehr, dass das Barberini für die MAZ die Türen geöffnet hat“, sagte Benjamin Schrader, Geschäftsführer der Märkischen Verlags- und Druck-Gesellschaft mbH Potsdam (MVD). „Die MAZ ist das Netzwerk der Region  –  auf den unterschiedlichen Kanälen. Und auch mit diesem Fest bringt die MAZ die Menschen  zum ganz persönlichen Austausch zusammen“, betonte MVD-Geschäftsführer Marc Becker. Hannah Suppa, die seit 1. Juli Chefredakteurin der MAZ ist, ging auf die Rolle der Berichterstattung in einer Welt im Wandel ein. „Wir brauchen als Gesellschaft Journalisten, die verstehen und auch erklären wollen, die ihre Arbeit besonnen ausüben und zugleich kritisch sind“, sagte Suppa. „Wir brauchen sie für die großen Themen der Welt. Wir brauchen sie aber vor allem für die Themen in unserer Nachbarschaft – damit die Menschen in der Region eine Stimme haben, damit sie sich informieren können, damit wir über unser Zusammenleben Debatten führen.“

Besucheransturm hat alle Erwartungen übertroffen

Barberini-Direktorin Ortrud Westheider ist zwar momentan viel auf Achse, um neue Ausstellungen  vorzubereiten. Trotzdem ließ sie es sich nicht nehmen, die Gäste zu begrüßen und eine Bilanz der ersten sechs Monate zu ziehen: „35. 000 verkaufte Dauerkarten seit der Eröffnung – eigentlich hatten wir diese unglaubliche Zahl erst nach anderthalb Jahren erwartet“, bedankte sie sich „für den Enthusiasmus der Potsdamer“. Die Museumschefin verriet, worauf man sich 2018 nach der Schau mit Werken von Gerhard Richter freuen kann: „Eine Ausstellung, die wieder in die Welt des Impressionismus beziehungsweise Nach-Impressionismus führt.“

Selfies der Gäste per Sofortdruck

Im Hof herrschte dank eines gnädigen Wettergottes beste Plauder-Bedingungen. Je später der Abend, desto gelöster die Gäste: Sie konnten im Hof des Barberinis vor der MAZ-Fotobox persönliche Erinnerungsfotos knipsen – inklusive Requisiten. Alle Fotos finden Sie hier.

Beim MAZ-Hoffest im Potsdamer Barberini herrschte am Mittwochabend eine gelöste Stimmung. Die geladenen Gäste konnten sich selbst knipsen – die Selfies gibt es hier.

„MAZ meets Barberini“ – eine Schlagzeile, die passt!

Von Ildiko Röd

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