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Brandenburg Die große Dürre: Bauern zahlen doppelt
Brandenburg Die große Dürre: Bauern zahlen doppelt
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19:46 08.06.2015
MAZ-Autor Bastian Pauly Quelle: MAZ
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Potsdam

Weil’s nicht schüttet, muss man gießen – so wissen sich trockenheitsgeplagte Hobbygärtner in diesen Wochen zu behelfen. Für Profis aber ist das kein zielführender Ausweg aus der schier endlosen Dürre. Wer im großen Stil ackern, säen und ernten will, kann nicht so einfach mit der Gießkanne nachhelfen.

Brandenburgs Landwirte kommt das wassergeizende Wetter gleich doppelt teuer zu stehen. Erstens sind da die Felder, die hoffnungslos vor sich hin dörren und am Ende der Saison nur einen kärglichen Ertrag liefern werden. Und zweitens, schlimmer noch, ist da der globale Wettbewerb, bei dem die märkischen Bauern ins Hintertreffen zu geraten drohen. Das liegt an einer unbarmherzigen Sonderwetterzone, die fast ganz Ostdeutschland heimgesucht hat: Während es an der Küste und in den Bergen fröhlich regnet, tröpfelt es hierzulande allenfalls aus undichten Wasserhähnen. Die Folge: Bayrische und mecklenburgische Bauern fahren dieses Jahr wohl ungleich bessere Ernten ein als die hiesigen. Mit den spärlichen Mengen, die in den märkischen Kornspeichern landen, lässt sich angesichts eines denkbar großen Angebots also umso weniger verdienen.

Jammern, Stoßgebete, Regentänze – alles vergebens. Aber kommendes Jahr geht das Spiel von neuem los, vielleicht mit glücklicherem Ende. Bis dahin hilft es allein, sich in Geduld zu üben. Darin haben Landwirte mit Sicherheit Routine.

Von Bastian Pauly

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