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Brandenburg MADS macht mobil
Brandenburg MADS macht mobil
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17:51 05.11.2018
Auf geht’s! MAZ-Vize-Chefredakteur Henry Lohmar mit den beteiligten Lehrern und Projekt-Partnern. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Auf die Plätze, fertig – MADS! Nach den Herbstferien geht das seit Jahren beliebte Schulprojekt der Märkischen Allgemeinen in eine neue Runde. Mit neuem Namen, neuen Impulsen und reichlich Bewährtem. Die Lehrer der beteiligten Schulen trafen sich gestern in Potsdam zu einem Auftaktseminar.

Ein halbes Jahr lang die Zeitung und ihre digitalen Angebote erkunden

„Medien an der Schule“ – kurz MADS – richtet sich an Schüler und Schülerinnen der Klassen 7 bis 12. Bislang sind 1978 Jugendliche von 49 Schulen aus dem gesamten Verbreitungsgebiet der MAZ angemeldet. Wer noch mitmachen möchte: Nur zu! MADS freut sich über weitere Klassen, die ein halbes Jahr lang die Tageszeitung erkunden und die digitalen Angebote der MAZ entdecken wollen. Dafür gibt’s vom 5. November 2018 bis zum 3. Mai 2019 die gedruckte Zeitung ins Klassenzimmer und außerdem die digitalen Zugänge für das E-Paper und die MAZ-Mobil-App.

Auch die Kremmener Goethe-Oberschule mischt bei MADS mit. Den Lehrer-Workshop im Potsdam-Museum besuchten Mireen Roll und Daniel Schumacher. Quelle: Bernd Gartenschläger

Wer jetzt glaubt, das ist alles: Fehlanzeige. MADS ist unternehmungslustig und nimmt die Schüler mit ins Reporterleben. Projektpartner sind die Biosphäre Potsdam, Edis, das Deutsche Rote Kreuz, die Scheelchen GmbH, Takeda und HBI-Bergmann Immobilien sowie die Stadtwerke Potsdam, Brandenburg, Hennigsdorf und die Städtischen Betriebswerke Luckenwalde. Sie alle bieten den Schülern Recherchemöglichkeiten zu vielen spannenden Themen. Wer will, kann die Druckerei und den Newsroom in der Landeshauptstadt besuchen und erleben, wer so alles anpacken muss, auf dass halb Brandenburg Morgen für Morgen die MAZ durchblättern oder www.maz-online.de durchklicken kann. Wie ein Artikel entsteht, berichten in einer Unterrichtsstunde auch gern die Reporter aus den Lokalredaktionen zwischen Prignitz und Fläming.

Lehr(er)reicher Auftakt in Potsdam

Ein Projektbüro begleitet die Klassen mit Unterrichtmaterial und Arbeitsbögen. Die ersten Lehrer konnten darin am Mittwoch beim Workshop im Potsdam-Museum schmökern. Dort war beim Smalltalk schnell klar: Gymnasium hin, Förderschule her – die meisten Schüler haben keinen Kontakt mehr zur Zeitung. Das schilderte auch Mireen Roll von der Goethe-Oberschule in Kremmen (Oberhavel): „Die Schüler informieren sich per Instagram und Youtube. Zur Medienlandschaft gehört die Zeitung aber dazu – das wollen wir ganz praktisch vermitteln.“

Manchmal drücken auch Lehrer noch einmal die Schulbank – beim MADS-Auftakt war aber schnell klar, dass das Projekt auch Spaß machen soll. Quelle: Bernd Gartenschläger

Wie sehr sich die Medienwelt und der journalistische Arbeitsalltag verändert haben – „So massiv wie noch nie“ – erläuterte Henry Lohmar, der stellvertretende MAZ-Chefredakteur. „Wem kann ich trauen? Welche Quelle ist gut? Und was ist der Unterschied zwischen einer Nachricht und einer Meinung – das alles können Ihre Schüler bei MADS lernen.“ Das Projekt soll helfen, sich einen Weg durch den Mediendschungel zu bahnen. Aber: „MADS soll auch Spaß machen.“

Fragen und Anmeldungen sind unter 0800 / 50 52 478 oder auf www.mads.de möglich.

Von Nadine Fabian

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