Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg MBS erhöht Gebühren, Konten werden teurer
Brandenburg MBS erhöht Gebühren, Konten werden teurer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:06 18.10.2016
Auch bei der Sparkasse werden die Gebühren angezogen. Quelle: dpa-Zentralbild
Anzeige
Potsdam

Viele andere Banken haben es vorgemacht, zuletzt die Berliner Sparkasse. Nun zieht auch die größte Sparkasse Brandenburgs nach und erhöht die Gebühren. Das klassische Girokonto bei der Mittelbrandenburgischen Sparkasse kostet künftig 8,50 statt 6,50 Euro im Monat. Auch für Geschäftskunden steigen die Gebühren. Die Sparkasse begründet die Preiserhöhung mit dem anhaltend schwierigen Niedrigzinsumfeld. Filialschließungen soll es nicht geben.

Zum 1. Januar 2017 gelten neue Kontoführungsmodelle. Im Kern wird es noch vier Konten geben: das Inklusivkonto für Kunden, die Bankschalter und Kontoauszugsdrucker nutzen, das reine Online-Konto sowie das Jugendkonto CashXtra. Hinzu kommt ein Konto für Geschäftskunden.

Servicekonto läuft aus

Beim Inklusivkonto, das nunmehr eine höhere Grundgebühr hat, sind weiter Leistungen für Schaltergänge oder schriftliche Überweisungen inklusive. Künftig wird es aber nur eine statt zwei Kreditkarten inklusive geben.

Das Servicekonto wird nicht mehr neu angeboten, für Bestandskunden steigen die Preise für die Grundgebühr von 3,10 auf 4,50 Euro. Beleghafte Posten wie papierene Überweisungen kosten künftig 75 Cent statt 50, beleglose Posten verteuern sich von 5 auf 15 Cent je Vorgang. Die Sparkassencard kostet künftig zehn statt sechs Euro im Jahr.

MBS-Vorstandschef Andreas Schulz. Quelle: Friedrich Bungert

Handwerker müssen mehr für Überweisungen zahlen

Für Unternehmer wie Handwerker, die klassischerweise das Geschäftsgirokonto der MBS nutzen, ändert sich auch einiges: 12,50 statt 4,50 Euro pro Monat kostet künftig die Grundgebühr beim Geschäftsgirokonto. Allerdings sind darin 4,50 Euro für Postenentgelte enthalten. Das wären drei papierne Überweisungen je 2,50 Euro oder 30 Online-Überweisungen, die mit je 15 Cent pro Buchung bepreist werden.

Beleghafte Posten werden deutlich teurer, sie steigen von 60 Cent auf 2,50 Euro, das gleiche wird fällig, wenn man sich Geld am Schalter auszahlen lässt. Auch die Kosten für Karten steigen.

Auch Online-Kunden müssen unter Umständen mehr zahlen

Teurer werden auch Leistungen für das reine Online-Konto. Die Grundgebühr liegt künftig bei 2,50 im Monat. Bisher war die Kontoführung bei einem Geldeingang von 1200 Euro pro Monat frei. Beleghafte Posten kosten weiter 2,50 Euro je Vorgang, beleglose Posten, also beispielsweise Online-Überweisungen, sind inklusive. Für die Kreditkarte müssen MBS-Kunden ab Januar 35 Euro Jahresgebühr zahlen, zuvor war die Karte inklusive. Wer gar eine Gold-Karte beantragt, muss 75 Euro statt wie bisher 45 Euro zahlen.

Das neue Gebührenmodell, das ab 1. Januar 2017 gilt, betrifft rund 500000 Brandenburger, die bei der Regionalbank mehr als eine Million Konten unterhalten. Die MBS ist die Sparkasse mit dem flächenmäßig größten Geschäftsgebiet Deutschlands. Ihr Geschäftsgebiet umfasst die Landkreise Havelland, Oberhavel, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald sowie die kreisfreien Städte Brandenburg/ und Potsdam. Sie unterhält mehr als 140 Filialen und SB-Standorte und beschäftigt mehr als 1650 Mitarbeiter.

Von Torsten Gellner

Brandenburg Lebenszufriedenheit in der Mark - Brandenburger sind (un)glücklich

Die gute Nachricht: Brandenburger sind genauso glücklich wie im Vorjahr. Das Befinden ist zumindest nicht schlechter geworden. Die schlechte Nachricht: Bundesweit sehen die Brandenburger eher traurig aus. Unzufriedener sind nur noch zwei Nachbarn, zeigt jetzt der neue „Glücksatlas“.

18.10.2016

Zwei Jahre nach Bekanntwerden der Vorwürfe steht der Linke-Politiker Peer Jürgens vor Gericht: Er soll den Brandenburger Landtag um 87.000 Euro betrogen haben. Schwer wiegt zudem eine Anklage wegen Wahlfälschung. Am ersten Verhandlungstag gab es eine Niederlage für Jürgens.

18.10.2016
Brandenburg Zahl der Rückstellungsanträge steigt - Immer mehr Eltern lassen ihr Kind später einschulen

Schulranzen und Zuckertüte müssen warten: Die Zahl der Eltern, die ihr schulpflichtiges Kind lieber ein Jahr länger in der Kita lassen, steigt in Brandenburg weiter an. Zum aktuellen Schuljahr wurden laut Bildungsminister Günter Baaske (SPD) 3405 Rückstellungsanträge gestellt. Das waren 217 mehr als im vorigen Schuljahr.

18.10.2016
Anzeige