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Mädchen (7) ertrinkt beim Klassenausflug

Schrecklicher Unfall in Joachimsthal Mädchen (7) ertrinkt beim Klassenausflug

Es ist die wohl schrecklichste Vorstellung, die Eltern haben können: Das Kind ertrinkt bei einem Badeausflug mit der Schule. Keine Chance für Mutter und Vater einzugreifen. Sie ist zur bitteren Wahrheit in Brandenburg geworden. Ein kleines Mädchen (7) aus Berlin hat den Ausflug an den Werbellinsee in Joachimsthal (Barnim) nicht überlebt.

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Quelle: dpa

Joachimsthal. Die Horrorvorstellung eines jeden Elternteils ist in Joachimsthal (Barnim) zur traurigen Gewissheit geworden: Ein sieben Jahre altes Mädchen aus Berlin ist im Werbellinsee verunglückt. Sie befand sich am Montag mit weiteren Kindern einer Berliner Schule auf einem Badeausflug auf dem Gelände des EJB Werbellinsee in Brandenburg. Das bestätigte die Polizei der MAZ am Dienstag.

Polizei ermittelt zur Unglücksursache

Gegen 16 Uhr entdeckte man das Kind bewegungslos im Wasser, teilte die Polizei am Dienstag mit. „Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen verstarb die Schülerin im Krankenhaus“, heißt es in einer Mitteilung. Ein Rettungshubschrauber hatte das Kind noch in die Klinik transportiert.

Wie es zu dem tragischen Unglück kommen konnte, müsse nun ermittelt werden. „Viel mehr können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt leider noch nicht sagen“, so ein Sprecher der Polizei auf MAZ-Anfrage.

Verhedderte sich das Kind an der Trennlinie?

Nach Informationen der Bild-Zeitung soll sich das Mädchen im Nichtschwimmerbereich aufgehalten haben. Doch nach Zeugenaussagen hätte das kleine Kind die Trennlinie missachtet und sei darunter auch hindurchgetaucht, habe sich dann sogar verheddert.

Weiter berichten Medien, dass die Schulklassen seelsorgerisch betreut worden sind. Einige waren noch am selben Abend aus dem ehemaligen DDR-Jugendpionierlager „Wilhelm Pieck“ abgereist.

Nicht das erste Unglück am Werbellinsee

Vor zwei Jahren gab es auf dem Gelände, das jetzt die EJB Werbellinsee betreibt, schon einmal einen tödlichen Unfall in dem Jugenddorf. Am 23. Juni 2014 war ein zwölf Jahre alter Junge aus Ketzin (Havelland) während eines Schulausflugs so unglücklich eine Treppe heruntergefallen, dass er noch vor Ort verstarb. Die Ermittler stellten nach dem Unglück einige Sicherheitsmängel auf dem Gelände fest, die aber relativ zeitnah behoben wurden, so dass das Jugenddorf weiter geöffnet bleiben konnte.

Die Mitarbeiter der EJB Werbellinsee wollten sich unterdessen nicht zu dem tragischen Unglück gegenüber der MAZ äußern oder bestätigen, dass es sich auf dem entsprechenden Gelände ereignet hatte. Sie verwiesen auf die Pressestelle der Polizei.

Von MAZonline

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