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Mädchen mit Kopftuch fliegt aus Tram und keiner hilft

Vorwürfe gegen Berliner Verkehrsbetriebe Mädchen mit Kopftuch fliegt aus Tram und keiner hilft

Es klingt unglaublich und doch soll es sich so am Montagnachmittag in Berlin zugetragen haben. Den Schilderungen eines 14-jährigen Mädchens zufolge, musste sie eine Straßenbahn verlassen, weil der Fahrer sie wegen ihres Kopftuches nicht mitnehmen wollte.

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Quelle: Stephanie Pilick

Berlin. In Friedrichshagen soll es am Dienstagnachmittag einen fremdenfeindlichen Vorfall in einer Straßenbahn gegeben haben.

Wie die Polizei berichtet, hat ein 14-jähriges Mädchen ihren Eltern von einem fast unglaublichen Vorfall in einer Straßenbahn in Friedrichshagen erzählt, den die Eltern des Mädchens bei der Polizei angezeigt haben.

Den Schilderungen des Mädchens zufolge, sei sie gegen 14.35 Uhr an der Haltestelle Bölschestraße in eine Bahn in Richtung S-Bahnhof Friedrichshagen gestiegen. Der Fahrer soll daraufhin über Lautsprecher eine Durchsage gemacht haben, dass sie wieder aussteigen solle, da niemand von ihm befördert würde, der ein Kopftuch trägt.

Niemand hätte eingegriffen, keine hatte den Mut, dem Mädchen zur Seite zu stehen. Völlig allein gelassen in der Situation, sei daraufhin verunsichert ausgestiegen, so die Polizei.

Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

Von MAZonline

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