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Mahnwache vor dem Bahnwerk in Eberswalde

Zukunft des Werks ungewiss Mahnwache vor dem Bahnwerk in Eberswalde

Bangen um die Zukunft des Bahnwerks in Eberswalde: Bahnmitarbeiter haben mit einer Mahnwache vor dem Werk Eberswalde klare Entscheidungen gefordert. Wie geht es weiter mit dem Werk? Sie wollen mit dem Protest ein Zeichen an die Deutsche Bahn senden – und sagen schon jetzt, dass es nicht das letzte Treffen vor dem Werk war.

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Unlängst fand auch eine Mahnwache der Mitarbeiter am Potsdamer Platz statt.

Quelle: dpa

Eberswalde. Dutzende Bahnmitarbeiter haben mit einer Mahnwache vor dem Werk Eberswalde die noch ausstehende Entscheidung zur Zukunft ihres Standorts eingefordert. „Wir werden weitermachen, bis die Tinte trocken ist“, sagte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende des Werks, Andreas Hoffmann, am Mittwoch über den Protest. Es seien rund 50 Teilnehmer gekommen.

Die Deutsche Bahn hatte vor einem Jahr die Schließung des Werks angekündigt. Unlängst war dann bekanntgeworden, dass mit einem potenziellen Investor verhandelt wird, um den Standort doch zu erhalten. In dem Instandhaltungswerk im Landkreis Barnim arbeiten etwa 360 Menschen. Eine Entscheidung zu den Gesprächen soll es voraussichtlich Ende Oktober geben.

Unter den Teilnehmern der Mahnwache waren auch Politiker, darunter der Bürgermeister von Eberswalde, Friedhelm Boginski (FDP). Er habe dort betont, dass die Deutsche Bahn große Verantwortung für die Mitarbeiter trage, sagte eine Stadtsprecherin. In einer Woche soll es wieder eine Mahnwache geben. Das solle auch ein Zeichen an die Deutsche Bahn sein, von eventuellen weiteren Schließungsvorhaben abzusehen, sagte Hoffmann.

Im Oktober 2014 hatte die Bahn die angedrohte Schließung des Instandhaltungswerks damit begründet, dass die Zahl von Reparaturen bei Güterwaggons rückläufig sei. Der Konzern hatte damals bekanntgegeben, den Mitarbeitern andere Stellen im Unternehmen anbieten zu wollen. Es folgte ein großer Widerstand von Gewerkschaftern. Auch die Landesregierung hatte sich eingeschaltet und eine Alternative zur Schließung gefordert.

Das traditionsreiche Werk in Eberswalde ist mehr als 135 Jahre alt. Die Bahn ist nach Angaben der Verwaltung einer der größten Arbeitgeber in der Stadt.

Von MAZonline und dpa

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