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Brandenburg Mann bedroht Frau in S-Bahn mit Messer
Brandenburg Mann bedroht Frau in S-Bahn mit Messer
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14:35 06.02.2018
Weil eine Frau ihm mit einer Zeitung seinen Joint aus dem Mund schlug, bedrohte ein S-Bahn-Passagier sie mit einem Messer. (Symbolbild) Quelle: imago stock&people
Berlin

Am Montagnachmittag bedrohte ein 26-Jähriger eine Frau in einer S-Bahn der Linie S1 mit einem Messer, nachdem diese ihm mit einer Zeitung einen angezündeten Joint aus dem Mund geschlagen hatte. Die Bundespolizei nahm den Tatverdächtigen fest und ist auf der Suche nach der unbekannten Frau.

Gegen 17 Uhr fuhr ein 26-jähriger Deutscher in einer S-Bahn der Linie S1 zwischen den S-Bahnhöfen Feuerbachstraße und Rathhaus Steglitz, als sich eine Frau zu ihm in die Sitzgruppe setzte. Der Mann zündete sich kurz darauf einen Joint an und ignorierte die Frau, als sie ihn aufforderte, das Rauchen einzustellen.

Mann bedrohte Frau mit Multitool-Messer

Weil er nicht reagierte, schlug ihm die Unbekannte den Joint mit einer Zeitung aus dem Mund. Daraufhin zog der Mann ein Multitool-Messer aus der Jacke, beugte sich zu der Frau vor und hielt es in ihre Richtung. Mehrere Zeugen beobachteten den Vorfall und alarmierten die Polizei.

Am S-Bahnhof Rathaus Steglitz verließ der Mann den Zug und stieg kurz darauf in eine am anderen Gleis bereitstehende S-Bahn. Ein Zeuge folgte ihm dabei, informierte die Polizei und ermöglichte so die Festnahme des Täters.

Polizei bittet um Hinweise zur Identität der noch unbekannten Frau

Bundespolizisten nahmen den wohnungslosen Mann fest und brachten ihn in die Dienststelle. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten das Multitool-Messer und eine geringe Menge einer betäubungsmittelähnlichen Substanz.

Gegen den polizeibekannten Mann leiteten die Beamten Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen sind sie nun auf der Suche nach der unbekannt gebliebenen Frau.

Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Identität der Unbekannten geben können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden.

Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.

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Von MAZonline

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