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Mehr Arbeit für Schwester Agnes

Techniker-Krankenkasse zahlt für Betreuung Mehr Arbeit für Schwester Agnes

Brandenburger Versicherte der Techniker-Krankenkasse (TK) können künftig die Hilfe der Fallmanagerin „Agnes zwei“ in Anspruch nehmen. Das haben die TK und die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Brandenburg gestern bekannt gegeben.

POTSDAM. .

Die Fallmanagerin unterstützt mehrfach chronisch kranke Menschen vor allem bei organisatorischen Aufgaben – dem Antrag auf einen Rollstuhl oder die Suche nach einem Facharzt etwa – und entlastet damit den Arzt. „Rund 80 Prozent der Tätigkeit von Agnes zwei sind Managementaufgaben“, sagt KV-Sprecher Ralf Herre. In zirka 20 Prozent der Fälle macht Agnes zwei auch Hausbesuche, um etwa den Blutdruck zu messen.

Das Programm war im April 2012 als Kooperation zwischen der KV, und den Kassen AOK Nordost und Barmer GEK gestartet. Die TK ist jetzt mit eingestiegen. „Angesichts einer älter werdenden Bevölkerung braucht gerade das Flächenland Brandenburg neue Ansätze für die medizinische Versorgung“, sagte Susanne Hertzer, TK-Chefin in Brandenburg und Berlin.

Nach Angaben der KV können mit dem Beitritt der TK nun rund 60 Prozent der Brandenburger Versicherten das Angebot nutzen. Hans-Joachim Helming, Vorstandsvorsitzender der KV, rief andere Kassen auf, „dem Beispiel dieser drei“ zu folgen.

Bislang haben 30 Krankenschwestern oder medizinische Fachangestellte, die beispielsweise bei Hausärzten angestellt sind, die Agnes-zwei-Weiterbildung abgeschlossen, weitere 29 haben ihre Ausbildung gerade begonnen. (ang)

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