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Mehr Fälle aufgeklärt

Grenzkriminalität in Brandenburg um acht Prozent gesunken, dennoch weiter hohe Kriminalitätsbelastung Mehr Fälle aufgeklärt

Potsdam - In Brandenburgs Grenzregionen ist die Zahl der Straftaten im vergangenem Jahr um rund 1.700 Fälle und damit knapp acht Prozent gesunken. Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) weist für die 24 Gemeinden entlang der Grenze zu Polen insgesamt 20.251 Delikte aus, teilte das Brandenburger Innenministerium heute mit.

Das sei innerhalb der letzten zehn Jahre die geringste Zahl von Delikten gewesen.

Insgesamt konnten davon 53,4 Prozent der Fälle aufgeklärt werden, hieß es weiter. Die Aufklärungsquote habe sich im Vergleich zu 2011 damit um 5,2 Prozentpunkte erhöht. Die Polizei habe mit rund 8.300 Tatverdächtigen etwa 350 Personen mehr ermittelt. Dennoch bleibe die Kriminalitätsbelastung in den Grenzregionen überdurchschnittlich hoch. Auch beim leidigen Autoklau sind die Zahlen seit der Schengen-Erweiterung Ende 2007 erstmals wieder auf dem Rückzug. 546 gestohlene Fahrzeuge im vergangenen Jahr sind laut Woidke „unbestreitbar noch viel zu viel, aber immerhin 123 weniger als 2011“.

Bezogen auf 100.000 Einwohner wurden hier im Jahr 2012 insgesamt 9.151 Straftaten gezählt. Das waren 1.250 mehr als im Landesdurchschnitt, der bei 7.819 lag. Brandenburg hat im Osten die längste ehemalige EU-Außengrenze. dapd/red

Mehr dazu am Donnerstag in der Märkischen Allgemeinen.

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