Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Sprühregen

Navigation:
Mehr Hilfe für Flüchtlinge bei Jobsuche

Initiative für Arbeit in Brandenburg Mehr Hilfe für Flüchtlinge bei Jobsuche

Brandenburgs Landesregierung hat zusammen mit diversen Verbänden sowie der Arbeitsagentur eine Vereinbarung zur besseren Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt geschlossen. Das sei nicht einfach, so Ministerpräsident Dietmar Woidke, müssen jetzt aber realisiert werden, um mögliche Probleme rechtzeitig zu umgehen.

Voriger Artikel
Berlins Speckgürtel wird immer üppiger
Nächster Artikel
Wolfgang Bahro wäre gern ein Bond-Schurke

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD).

Quelle: dpa

Potsdam. Um minderjährige Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt zu integrieren, startet Brandenburg die Initiative „Gemeinsam Perspektiven eröffnen!“. Die Landesregierung und die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit unterzeichneten am Montag in Potsdam mit Wirtschafts- und Sozialverbänden, Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern und des Landkreistags die Vereinbarung. Darin verpflichten sie sich, Geflüchtete bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Service

Tausende Jobs überall im Land Brandenburg: MAZjob.de

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) betonte, Flüchtlinge auf eine Ausbildung oder den Arbeitsmarkt vorzubereiten, sei nicht einfach, auch wegen der Sprachschwierigkeiten. Die Herausforderungen seien aber zu bewältigen. „Wenn wir ein, zwei oder drei Jahre warten, wird sich Motivation in Frustration verwandeln“, sagte Woidke. Deshalb müsse das Land jetzt handeln. Durch entsprechende Vorbereitungen könnten Ängste und Vorurteile verschwinden.

Arbeitsministerin Diana Golze (Linke) sprach von einer „beispiellosen Welle der Solidarität in der Bevölkerung“ gegenüber den Flüchtlingen in Brandenburg. Die Initiative wolle den rund 1.500 minderjährigen und unbegleiteten Flüchtlingen durch entsprechende Vorbereitungen die deutsche Arbeitswelt und die Ausbildungskultur näher bringen. „Für viele ist es völlig unverständlich, dass man bei uns drei Jahren lernen muss“, sagte sie.

Die Initiative „Gemeinsam Perspektiven eröffnen!“ will Partner wie das Oberstufenzentrum I -Technik in Potsdam, wo die Unterzeichnung erfolgte, mit Unternehmen zusammenbringen, um Flüchtlingen neben Unterricht zur Einführung in die Arbeitswelt auch praktische Fertigkeiten in Praktika oder Projekttagen zu vermitteln.

Von MAZonline / epd

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg