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Angeln zunehmend beliebt Mehr Petrijünger in Brandenburg

Der Landesanglerverband kann sich freuen: die Mitgliederzahlen steigen. Gleichzeitig haben die märkischen Angler Sorgen. Kormoran und Biber machen ihnen das Leben schwer.

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In märkischen Gewässern lässt es sich gut angeln.

Quelle: Picasa

Potsdam. Der Angelsport wird in Brandenburg immer beliebter. Der Landesanglerverband (LAVB) zählt aktuell 78 628 Mitglieder, das sind 1972 mehr als im vergangenen Jahr (76 566). Wie Verbandssprecher Marcel Weichenhan mitteilte, seien 7853 Mitglieder Kinder und Jugendliche. „Für uns ist das Angeln ein Stück letztes Abenteuer der Zivilisation. In unserer hektischen und immer hektischer werdenden Zeit sehen sich die Menschen wieder nach Ruhe und Rückzugsorten. Das Angeln bietet solche Möglichkeiten“, so Weichenhan.

Die Attraktivität des Sports sei aber auch dadurch erhöht worden, dass Austauschangelberechtigungen mit anderen Bundesländern eingeführt wurden und in Brandenburg Friedfische ohne Fischereischein geangelt werden dürfen.

Der Verband hat sich gemeinsam mit Wissenschaftlern dafür eingesetzt, dass Wanderfischarten wie Lachs, Stör und Meerforelle in märkischen Flüssen wieder heimisch wurden. Weichenhan verwies gleichzeitig darauf, dass der Verband auch mit einer Reihe von Problemen zu kämpfen habe. Dazu das vermehrte Auftreten von Kormoranen und Bibern. Noch vor 20 Jahren waren beide Tierarten eher selten anzutreffen. Da sie heute nach EU-Recht geschützt sind, ist ihnen nur schwer beizukommen.

Kormorane plünderten mitunter ganze Seen aus, Biber legten Flüsse trocken, so Weichenhan. Angler und Berufsfischer plädierten deshalb für ein Kormoran-Management, das vorsieht, die Vogelbrutpaare „auf einem für alle Seiten verträglichen Niveau zu halten“. Auch für den Biber müsse ein Plan her, der die Verbreitung begrenzt.

Die MAZ kürt gemeinsam mit dem Anglerverband und dem Fachgeschäft „Angeljoe“ wieder den „Fisch des Jahres. Fangmeldungen mit Bild an: MAZ – „Fisch des Jahres“, Friedrich-Engels-Str. 24, 14473 Potsdam oder per Mail an fischdesjahres@MAZ-online.de

Von Volkmar Krause

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