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Brandenburg Mehr Regionalbahnen für Berufspendler
Brandenburg Mehr Regionalbahnen für Berufspendler
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21:05 12.03.2018
Mehr Regionalexpress-Züge sollen die Bedingungen für Pendler verbessern. Quelle: Christian Schmettow
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Potsdam

Der Schienennahverkehr in der Region steht angesichts zunehmender Pendlerströme im Mittelpunkt der gemeinsamen Kabinettssitzung von Brandenburg und Berlin. Bei dem Treffen heute im Schloss Neuhardenberg (Märkisch-Oderland) werden Bahn-Chef Richard Lutz und der Vorstand für Infrastruktur, Ronald Pofalla, erwartet.

Beide Länder wollen angesichts übervoller Züge bessere Bedingungen für Pendler erreichen. Dazu soll es in diesem Jahr zusätzliche Regionalbahnen geben. Das kostet allerdings Geld. Offen ist, in welcher Höhe sich der Bund an den Infrastrukturprojekten beteiligt. Mit der Bahn-Spitze soll das Schienenausbauprojekt Berlin-Stettin erörtert werden, hieß es. Aber auch der geplante zweigleisige Ausbau der Strecke von Lübbenau nach Cottbus und die Elektrifizierung der Strecke von Cottbus nach Görlitz sind Themen.

Auf der Tagesordnung steht auch der Wohnungsbau. Im Vorfeld hatten Berliner Innenstadtbezirke ein besseres Vorgehen mit Brandenburg gefordert. Brandenburg will darauf drängen, dass die gut erschlossenen Städte der sogenannten Zweiten Reihe von den Wachstumsimpulsen profitieren. Neue Wohnungen und Häuser sollen möglichst entlang der Haltepunkte des Schienennahverkehrs entstehen. Die Berliner Baustadträte von Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Charlottenburg-Wilmersdorf hatten kürzlich in einem offenen Brief vorgeschlagen, künftig ein Fünftel der neuen Wohnungen entlang der Schienenstränge im Brandenburger Umland zu planen und vier Fünftel in Berlin. Dies entspreche dem Bevölkerungszuwachs, der im Speckgürtel „maßgeblich durch Berliner Auswanderer gespeist wird“, hieß es. Durchschnittlich würden 10 000 Berliner jährlich ins Umland ziehen. In Berlin fehlen den Angaben zufolge rund 180 000 Wohnungen.

Beide Kabinette wollen außerdem über die gemeinsame Krankenhausplanung reden. Die Pläne beider Länder sollen zeitgleich 2020 beschlossen werden. Geplant ist eine engere Verzahnung der Versorgung im ländlichen Raum. Auch über eine „Landarztquote“ in der Region soll gesprochen werden.

Bei der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest gibt es noch Klärungsbedarf. Im Fall eines Seuchenausbruchs bei Schwarzwild in Berlin würde die Sperrzone zu weit ins Gebiet östlich von Berlin hineinragen, so die Befürchtung Brandenburgs. „Die Folgen für die Agrarwirtschaft sind zu berücksichtigen“, sagt der Sprecher des Potsdamer Justizministeriums, Uwe Krink. Eine gemeinsame Seuchenübung zur Einrichtung von Restriktionszonen sei geplant, einen Termin gebe es aber noch nicht.

Von Igor Göldner

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