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Mehr als 180 Hinweise auf DHL-Erpresser

Nach der Paketbombe in Potsdam Mehr als 180 Hinweise auf DHL-Erpresser

Nach dem Fund einer Paketbombe am 1. Dezember in Potsdam gehen die brandenburgischen Ermittler mehr als 180 Hinweisen aus der Bevölkerung nach. Mehr als 50 Beamte arbeiten an dem Fall. Zum Stand der Ermittlungen wollte die Polizei jedoch nicht viel sagen.

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Ein Mitarbeiter der Polizei Brandenburg legt Fahndungsplakate am 03.12.2017 im Polizeipräsidium in Potsdam aus.

Quelle: dpa

Potsdam. Auf der Suche nach dem DHL-Erpresser wertet die Brandenburger Sonderkommission „Quer“ mittlerweile mehr als 185 Hinweise von Bürgern aus. „Darunter waren gestern wieder drei Hinweise auf verdächtige Pakete, die sich aber allesamt als harmlos erwiesen“, sagte der Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums, Torsten Herbst, am Dienstag. Seit dem Fund einer Paketbombe in einer Potsdamer Apotheke am 1. Dezember habe das Entschärfungsteam nicht mehr ausrücken müssen.

Die Soko arbeite im Landeskriminalamt in Eberswalde (Barnim) weiter mit mehr als 50 Beamten an den Hinweisen und Spuren, erklärte Herbst. Auskünfte zu den Ermittlungen gibt die Polizei nicht. „Wir wollen Täter nicht informieren, sondern inhaftieren“, betonte Herbst.

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Potsdam, 1. Dezember 2017 – Riesenaufregung am Freitagnachmittag in der Innenstadt von Potsdam. An eine Apotheke in der Brandenburger Straße war ein verdächtiges Paket geliefert worden. Das verdächtige Paket wurde von Spezialkräften entschärft. Der Weihnachtsmarkt und die Dortustraße waren stundenlang abgesperrt.

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Der oder die Erpresser hatten Anfang November an einen Händler in Frankfurt (Oder) und drei Wochen später an den Potsdamer Apotheker Paketbomben verschickt. Von dem Paketdienstleister DHL fordern die unbekannten Täter mehrere Millionen Euro in der Digital-Währung Bitcoin.

> Mehr zum Thema DHL-Erpressung in Potsdam

Von Klaus Peters

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