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Brandenburg „Mein Favorit ist Schmusi“
Brandenburg „Mein Favorit ist Schmusi“
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11:47 28.05.2016
Nicht mehr nur Brandenburg sucht nach dem Fußball-EM-Orakel der MAZ – Amerika und die ganze Welt helfen mit. Schmusi steht dabei bei dem Korrespondenten hoch im Kurs.   Quelle: Claus Baldauf
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Potsdam

 Die Orakel-Aktion der MAZ für die Fußball-EM 2016 schlägt Wellen bis nach Amerika. Schuld daran ist Korrespondent Stephan Uersfeld (37) aus Berlin, der einen Bericht über die Aktion für den größten amerikanischen Sportnachrichtensender ESPN FC geschrieben hat.

 Herr Uersfeld, wie sind Sie auf die Orakel-Aktion aufmerksam geworden?

Stephan Uersfeld: Ich schaue regelmäßig in die MAZ, das ist sozusagen Teil meines Jobs. Ich bin seit vier Jahren in ganz Europa als Deutschland-Korrespondent tätig und außerdem schon immer großer Fußball-Fan gewesen. In England und Amerika gibt es eine große Liebe zu EM- und WM-Orakel-Geschichten, deshalb habe ich das Thema vorgeschlagen und alle waren begeistert.

Stephan Uersfeld arbeitet als Korrespondent. Quelle: privat

Wie finden Sie die Aktion?

Uersfeld: Ich finde sie richtig klasse und mag besonders den lokalen Bezug daran. Letztlich ist es ohnehin alles Quatsch, aber es stecken schöne Geschichten dahinter. Ich finde es auch besser, wenn keine großen Betriebe hinter den Tieren stehen, sondern ganz normale Menschen, die keine Werbung damit machen wollen.

Haben Sie einen Favoriten?

Uersfeld: Ja, Schmusi ist mein Favorit. Die Geschichte von dem Schaf hat mir einfach am besten gefallen. Die Hunde fand ich langweilig, abgesehen von dem, der halb blind ist, vielleicht. Allerdings hat Schmusi wohl schlechte Chancen.

Es sei denn, Sie starten noch einen großen Online-Aufruf zum Voten.

Uersfeld (lacht): Unter dem Namen „Team Schmusi“.

Warum soll es denn nicht der Laufenten-Erpel Gregor werden?

Uersfeld: Ja, warum eigentlich nicht?! Gregor hat ein paar coole Skills, mit denen er orakeln kann.

Wie könnte das Schaf denn orakeln?

Uersfeld: Es könnte seinen Haufen in markierte Felder setzen. Bei Kühen wird das doch auch so gemacht.

Sie haben wohl schon Orakel-Erfahrung?

Uersfeld: Kann man so sagen. Ich habe das Gefühl, dass diese Orakel eine sehr deutsche Sache sind. Im Ausland wird das groß gefeiert, wie zum Beispiel bei der WM mit dem Oktopus Paul. Es ist einfach skurril, wenn sich Menschen die Mühe machen, Tiere zu befragen, wer das Fußballspiel gewinnen wird. Zur WM 2014 habe ich das auch mal mit einem Eichhörnchen probiert. Es ist in die Wohnung gekommen und sollte zwischen zwei Nüssen wählen. Nach dem zweiten Spiel war es aber plötzlich verschwunden und hatte vorher schon zweimal falsche Ergebnisse vorhergesagt. Ein schlechtes Orakel also.

Gab es denn schon Reaktionen auf Ihren Bericht?

Uersfeld: Ja, eine Amerikanerin twitterte, dass es das erste EM-Countdown-Highlight ist. Viele freuen sich darauf.

Sie arbeiten von Berlin aus. Haben Sie auch einen Bezug zum Land Brandenburg?

Uersfeld: Habe ich tatsächlich, weil ich noch einen anderen Blog habe, für den ich in der Uckermark unterwegs bin. Das ist im Oderbruch, dort hatte ich auch mal einen familiären Bezug. Ich mag die Landschaft und den herben Menschenschlag.

Stimmen Sie ab!

Die Konkurrenz ist tierisch groß: Ein Huhn, ein Kater, ein Erpel, ein Kaninchen, ein Esel, ein Schaf, ein Pferd und drei Hunde. Doch nur ein Haustier kann das neue MAZ-EM-Orakel werden. Es scheint ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Käthe, dem Huhn, und Gregor, der Ente, zu werden.

Noch bis Sonntag 22 Uhr können Stimmen Sie ab unter www.maz-online.de/em-orakel.

 
 

Von Luise Fröhlich

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