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Merkel begrüßt Pandas

MAZ verlost Zoo-Freikarten Merkel begrüßt Pandas

Sind die süß! Die heiß ersehnten Pandabären Meng Meng und Jiao Qing ziehen am Donnerstag in ihr schickes neues Gehege im Berliner Zoo. Am Mittwoch besichtigte Bundeskanzlerin Angela Merkel den Panda Garden. Auch sie zeigte sich begeistert von den Bären.

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Bärendame Meng Meng lässt es sich schmecken.

Quelle: Zoo Berlin

Berlin. Na Endlich! Lange hat sich der Berliner Zoo auf die beiden aus China eingeflogenen Pandas gefreut, jetzt können die süßen Bären auch von den Zoo-Besuchern bewundert werden.

Am Mittwoch wurde die zehn Millionen Euro teure Panda-Anlage im Berliner Zoo feierlich eröffnet. Auch Bundeskanzerlin Angela Merkel warf einen ersten Blick in das neue Gehege. „Berliner haben ein ganz besonderes Verhältnis zu Bären und ein ganz besonderes Herz für sie“, sagte die Kanzlerin. „Jiao Qing und Meng Meng werden sehnsüchtig von den Berlinern erwartet.“ Die beiden seien „zwei sehr sympathische Diplomaten“, „Sonderbotschafter unserer beiden Länder“.

Am Rande des Termins kam es zu Protesten von Menschenrechtsaktivisten in Pandakostümen. „Merkel, klare Worte statt Pandadiplomatie“ war zum Beispiel auf Schildern der Tibet-Initiative zu lesen.

Am Donnerstag beziehen Meng Meng („Träumchen“) und Jiao Qing („Schätzchen“) dann endlich ihr Gehege, den nagelneuen Panda Garden. Der Zoo feiert dieses Ereignis mit einem Chinesischen Fest für alle Gäste.

Meng Meng und ihr Partner Jiao Qing landeten am 24

Meng Meng und ihr Partner Jiao Qing landeten am 24. Juni in Berlin. Die Bären waren erster Klasse aus China geflogen.

Quelle: Zoo Berlin

Vom 6. bis zum 9. Juli können sich alle Zoo-Besucher verzaubern lassen und in die Welt der mystischen Masken, des Jahrtausende altem Brokat und der Seidenstickerei sowie des filigranen Papierschnitts eintauchen. Während die Besucher sich durch die angebotenen chinesischen Köstlichkeiten probieren, können sie traditioneller chinesischer Volksmusik lauschen und handgefertigte Körbe, Fächer und Schlafmatten aus Pandas Leibspeise Bambus bestaunen.

5000 Quadratmeter Platz im Panda Garden

Die Neuberliner Meng Meng und Jiao Qing werden selbstverständlich auch anwesend sein, sie sind schließlich zum ersten Mal überhaupt „draußen“. Aber vermutlich werden die beiden Pandas hauptsächlich damit beschäftigt sein, sich durch die verschiedene Arten Bambus zu naschen und den insgesamt über 5000 Quadratmeter großen Panda Garden mit Klettergerüst, Schaukel und felsigem Wasserlauf zu erkunden.

„Wir möchten mit den Gästen des Zoos auf Weltreise gehen und ihnen die exotische Heimat dieser außergewöhnlichen Tiere näher bringen“, sagt Zoo-Direktor Andreas Knieriem. „Ein Fest für Groß und Klein mit direktem Blick auf Antilopen, Affen und nun auch Pandas – das ist wirklich etwas ganz Besonderes,“ ergänzt er.

Freikarten zu gewinnen

Das chinesische Fest wird vom 6. bis 9. Juli 2017 rund um den Panda Garden im Zoo Berlin stattfinden. Das fernöstliche Programm ist von 10:00 bis 17:00 Uhr geplant. Von 11:00 bis 16:00 Uhr wird es stündlich Musik- und Kunstvorführungen geben. Der Eintritt für das chinesische Fest und Panda Garden ist kostenlos, es wird lediglich der reguläre Eintrittspreis für den Zoo an den Kassen fällig.

Gar nichts bezahlen müssen Sie, wenn Sie unsere Freikarten für den Berliner Zoo gewinnen. Schreiben Sie einfach bis 6. Juli, 17 Uhr eine Mail an online@maz-online.de. Stichwort: „Panda“. Der Gewinner wird von uns benachrichtigt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Mit diesen Pandafakten seid ihr Experte am Gehege

Als Symbol des World Wide Fund For Nature (WWF) erlangte der Panda weltweit Berühmtheit, obwohl er eigentlich nur in einem sehr kleinen Gebiet lebt. Wilde Pandas gibt es ausschließlich in gebirgigen Gegenden in einigen chinesischen Provinzen.

1864 Pandabären wurden Anfang 2015 bei der letzten umfassenden Zählung registriert. Das klingt wenig, doch damit hat sich der Bestand binnen zehn Jahren um fast 300 Tiere vergrößert.

Erfolgreiche Fortpflanzung bei den Bären gleicht einem Wunder: Erstens sind Pandas Einzelgänger, sie leben nicht in Paaren. Zweitens ist die Befruchtung eines paarungsbereiten Weibchens nur in einem sehr kurzen Zeitraum möglich, der zwischen 24 Stunden und drei Tagen liegt – und zwar im Jahr.

Die Lebenserwartung von Pandas in freier Wildbahn beträgt etwa 20 Jahre. Zootiere werden deutlich älter, der 1978 geborene Bao Bao, der 2012 im Berliner Zoo starb, wurde zum Beispiel 34 Jahre alt. Den Altersrekord stellte eine Panda-Dame in Hong Kong auf, die 37 Jahre alt wurde.

Von MAZonline/ Saskia Kirf

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