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Mifa verkauft 2000 Räder zum Spottpreis

Insolventer Fahrradbauer Mifa verkauft 2000 Räder zum Spottpreis

Der insolvente Fahrradbauer Mifa hat bei einer Rabattaktion auf Lagerbestände rund 2000 Räder verkauft. Die Aktion war wegen der großen Nachfrage sogar um eine Woche verlängert worden.

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Der Werksverkauf soll Mifa-Kassen aufpolstern.

Quelle: dpa

Sangerhausen. Der insolvente Fahrradbauer Mifa hat bei einer Rabattaktion auf Lagerbestände noch einmal rund 1000 Räder verkauft. „Das ist ein substanzieller Beitrag zur Betriebsfortführung“, sagte ein Sprecher der Insolvenzverwaltung am Samstag. Die Aktion war wegen der großen Nachfrage um eine Woche verlängert worden, ursprünglich hätte sie bereits am vergangenen Samstag enden sollen.

Insgesamt seien rund 2000 Räder verkauft worden, etwa die Hälfte davon Elektrobikes. Der Verkauf soll das Geldpolster des Herstellers aufbessern und den Geschäftsbetrieb absichern. Zu den bei der Rabattaktion erzielten Einnahmen machte der Sprecher keine Angaben. Mifa gewährte 25 Prozent Nachlass auf mehrere Tausend Fahrräder.

Der Traditionshersteller aus Sangerhausen im Süden Sachsen-Anhalts hatte Anfang des Jahres erneut Insolvenz angemeldet. Erst Ende 2014 war er aus der Pleite gerettet worden. Die Belegschaft wurde bereits mehrfach verkleinert, derzeit arbeiten noch 130 der ursprünglich rund 520 Mitarbeiter bei dem Unternehmen. Insolvenzverwalter Lucas Flöther führt Gespräche mit zwei ernsthaften Investoren. „Wir sind in der Endphase der Verhandlungen“, sagte sein Sprecher.

Von dpa

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