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Mike Schubert will Oberbürgermeister werden

Potsdam Mike Schubert will Oberbürgermeister werden

Mike Schubert (SPD) will Oberbürgermeister von Potsdam werden. Nach Burkhard Exner ist er der Zweite, der sich innerhalb der SPD um die Kandidatur seiner Partei für die Wahl zum Oberbürgermeister im kommenden Jahr bewirbt. Dabei ist er erst im vergangenen Jahr knapp zum Sozialdezernenten gewählt worden.

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Mike Schubert will sich für die SPD zur Wahl des Oberbürgermeisters stellen.
 

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam.  Potsdams Sozialdezernent Mike Schubert (SPD) hat sich um die Nominierung seiner Partei für die Wahlen zum Oberbürgermeister im kommenden Herbst beworben. Damit ist er nach Burkhard Exner der zweite SPD-Mann, der seine Kandidatur bekanntgab.

In den vergangenen Wochen habe es viele ermunternde Gespräche und Reaktionen gegeben, begründet Schubert seine Bewerbung in dem Schreiben an die SPD-Mitglieder.

Gegenprogramm zu Burkhard Exner

Mike Schubert – Jahrgang 1973, Politologe, aufgewachsen in Potsdam mit Wohnsitz im Potsdamer Norden und vor seiner Sozialdezernentenwahl 2016 SPD-Fraktions- sowie Unterbezirkschef – ist nach Einschätzung vieler Genossen das Gegenprogramm zu Burkhard Exner. Immer präsent in den sozialen Netzwerken, begibt er sich gern und mit viel Energie ins Rampenlicht. Schubert-Befürworter streichen heraus, mit welchem Fleiß er Außer-Haus-Termine absolviert. Doch in seinem Referat läuft noch längst nicht alles rund: Unter anderem beim Thema Kita-Plätze habe er seine Rolle noch nicht gefunden, heißt es.

Burkhard Exner hat sich ebenfalls für die Kandidatur zur Wahl des Oberbürgermeisters beworben

Burkhard Exner hat sich ebenfalls für die Kandidatur zur Wahl des Oberbürgermeisters beworben.

Quelle: Friedrich Bungert

Zum Dezernenten erst im dritten Wahlgang

Seinen Sprung ins Dezernentenamt hatte Schubert, früher Referent im Innenministerium, erst im dritten Wahlgang geschafft. Immer wieder versicherte er danach, wie viel Freude ihm der neue Job bereite. Umso überraschter sind manche SPD-Mitglieder nun von Schuberts Ambitionen auf den Spitzenposten im Rathaus. Die Absprachen mit Parteifreunden seien ganz andere gewesen. „Die Wahl zum Beigeordneten war mit der Festlegung verbunden, dass er das acht Jahre lang macht“, sagt ein langjähriger Funktionär zur MAZ: „Ein Großteil derer, die ihn damals unterstützt haben, hat das unter der Voraussetzung getan, dass er das über die ganze Amtszeit machen soll.“ Diese Darstellung wird auch von anderen SPD-Mitgliedern bestätigt.

Entscheidung fällt am 20. Januar

Die finale Entscheidung über den Kandidaten fällen die Parteimitglieder. Gewählt wird auf einer Mitgliedervollversammlung am 20. Januar. „Das Verfahren soll transparent und offen sein“, betont Unterbezirkschefin Ulrike Häfner.

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Von MAZonline

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