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Brandenburg Millionenschaden: Wird April-Frost zur Naturkatastrophe?
Brandenburg Millionenschaden: Wird April-Frost zur Naturkatastrophe?
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15:19 03.05.2017
Bei Steinobst wird mit einem Totalverlust gerechnet. Quelle: dpa
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Potsdam

Durch die April-Fröste sind den Brandenburger Obstbauern bislang Schäden von rund 10 Millionen Euro entstanden. Die Summe könne aber noch steigen, sagte der Geschäftsführer des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg, Andreas Jende, am Mittwoch auf Anfrage. Meldungen der Obstbauern gingen täglich ein. Ein ähnlich hoher Schaden musste zuletzt im Frühjahr 2011 durch einen plötzlichen Wintereinbruch verkraftet werden.

„Wir rechnen mit einem Totalverlust bei Steinobst“, sagte Jende. Pflaumen, Pfirsiche und Aprikosen seien vernichtet. Bei Äpfeln seien etwa 50 bis 70 Prozent der Ernte verloren. Die Obstbauern bräuchten nun finanzielle Hilfe, betonte Jende.

„Naturkatastrophe“ in Bayern

In Baden-Württemberg wurde mittlerweile der Frost im April als Naturkatastrophe eingestuft. Damit ist dort der Weg frei für finanzielle Hilfen für Landwirte. In Brandenburg werden das derzeit überlegt, sagte Jens-Uwe Schade, Sprecher des Agrarministeriums. Die Höhe der Ausfälle müsse noch berechnet werden. Aus den Betrieben gebe es aber ernsthafte Signale zur kritischen Lage.

Jende betonte, dass er auf schnelle Hilfe für seine Berufskollegen hoffe. Nach dem Frost 2011 seien die finanziellen Hilfen erst im Oktober eingegangen.

Von dpa

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