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Mindestens 180 Ausländer um Lohn betrogen

Arbeiten in Brandenburg Mindestens 180 Ausländer um Lohn betrogen

Kein Geld für ehrliche Arbeit: In Brandenburg werden etliche ausländische Arbeitskräfte um einen Teil ihres Lohns betrogen. 180 Fälle sind der Fachstelle „Migration und Gute Arbeit“ inzwischen bekannt. Betroffen sind insbesondere Erntehelfer, Bauarbeiter und Kellner.

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Quelle: dpa

Potsdam. Ausländische Arbeitskräfte werden in Brandenburg nach den Erfahrungen der Fachstelle „Migration und Gute Arbeit“ des Deutschen Gewerkschaftsbundes häufig um einen Teil ihres Lohns betrogen.

Seit Einrichtung der Fachstelle im Juli vergangenen Jahres seien 180 Ratsuchende betreut worden, denen insgesamt mehrere zehntausend Euro Löhne unrechtmäßig vorenthalten worden seien, sagte Fachbereichsleiter Philipp Schwertmann am Freitag in einer ersten Zwischenbilanz.

Betroffen seien insbesondere Saisonarbeiter auf den Feldern sowie Beschäftigte in der Gastronomie und auf dem Bau.

Die Fachstelle „Migration und Gute Arbeit“ bietet kostenlose Beratung für EU-Bürger und Flüchtlinge beim Thema Arbeit, beispielsweise wenn es um einbehaltene Löhne, Anspruch auf Lohn bei Krankheit und Urlaub, Arbeits- und Urlaubszeiten, Kündigungsschutz, Arbeitsunfälle und Sozial- und Krankenversicherung geht. Auch in Fällen von Menschenhandel und Zwangsarbeit unterstützt die Fachstelle die Betroffenen.

Von Klaus Peters

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