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Brandenburg Minister rechtfertigt harten SEK-Einsatz gegen Asylbewerber
Brandenburg Minister rechtfertigt harten SEK-Einsatz gegen Asylbewerber
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06:55 04.11.2016
Quelle: dpa
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Potsdam

Weil Polizisten sich nach Einsätzen massiver Kritik ausgesetzt sehen, hat der Innenausschuss des Landtags sich zweier Fälle angenommen. Am Donnerstag musste Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) Rede und Antwort stehen. Er nahm insbesondere die SEK-Beamten in Schutz, die am 2. Oktober in einem Ludwigsfelder (Teltow-Fläming) Asylbewerberheim mit Hilfe von Blendgranate und körperlicher Gewalt einen 17 Jahre alten Asylbewerber aus Gambia festgenommen – der Mann hatte mutmaßlich kurz zuvor einen 18 Jahre alten Afghanen erstochen.

Innenminister wehrt sich gegen „naive Vorstellung“ der Kritiker

Schröter bezeichnete die Vorstellung als „ein Stückchen naiv“, ein Betreuer hätte den Messerstecher aus seinem Zimmer herausbitten können – das hatte offenbar ein Mitarbeiter des Hauses angeboten. Hätten sich die SEK auf dieses Vorgehen eingelassen, so Schröter, hätte es eine Geiselnahme des Heim-Betreuers und der Mitbewohner im Zimmer des Tatverdächtigen riskiert. Die Grünen-Fraktion hatte den Fall vor den Innenausschuss gebracht, weil sie unangebrachte Härte vermutete. Die Staatsanwaltschaft ermittele noch gegen Beamte.

Von Ulrich Wangemann

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