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Brandenburg Ministerium ruft zu arbeitsfreiem Heiligabend auf
Brandenburg Ministerium ruft zu arbeitsfreiem Heiligabend auf
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13:02 18.11.2017
Symbolfoto Quelle: dpa
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Potsdam

Das Brandenburger Arbeitsministerium hat an den Einzelhandel appelliert, im Interesse der Beschäftigten die Supermärkte an Heiligabend weitgehend geschlossen zu halten. „Das Ministerium ruft die Brandenburger Einzelhandelsunternehmen auf, im Sinne der Familienfreundlichkeit am 24. Dezember ihre Läden nach 14 Uhr zu schließen“, sagte Ministeriumssprecherin Marina Ringel am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. „Noch besser wäre es allerdings, die Geschäfte an diesem Tag gar nicht erst zu öffnen und damit jede Hektik kurz vor der Bescherung zu vermeiden.“

In Brandenburg haben viele Geschäfte bereits angekündigt, ihre Türen am 24. Dezember nicht zu öffnen. In Luckenwalde (Teltow-Fläming) werden die Supermärkte nicht öffnen. Die Händler sind sich einig, das sie diesen Tag mit ihren Familien verbringen werden. Für die Region rund um Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) gilt das gleiche. Auch hier kann nicht eingekauft werden. In Oranienburg (Oberhavel) werden ebenfalls die meisten Geschäfte geschlossen bleiben. Im Kreis Ostprignitz-Ruppin werden in Wittstock die Läden zu bleiben.

In einer MAZ-Umfrage spricht sich einer großer Teil dafür aus, dass an Heiligabend die Geschäfte zu bleiben. 92 Prozent sind dafür, dass die Verkäufer mit ihren Familien feiern können.

Viele Supermärkte bleiben zu

Ringel begrüßte es ausdrücklich, dass einige Supermarktketten freiwillig auf die Möglichkeit der Ladenöffnung an Heiligabend verzichten wollen, der in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt. „Sie ermöglichen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern damit ein stress- und arbeitsfreies Weihnachtsfest.“

Heiligabend fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag. Sollten die Geschäfte trotzdem öffnen?

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Nach dem brandenburgischen Ladenöffnungsgesetz können Geschäfte, die überwiegend Lebensmittel anbieten, an dem Sonntag von 7 Uhr bis 14 Uhr öffnen. Für andere Verkaufsstellen mit einem bestimmten Sortiment sind Öffnungszeiten zwischen fünf und acht Stunden erlaubt. Auch die Gewerkschaften hatten den Handel aufgerufen, auf diese Möglichkeit in Brandenburg zu verzichten.

Von Klaus Peters (dpa), MAZonline

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