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Wirtschaftserfolg auf Woidkes China-Reise

Brandenburgs Ministerpräsident will Kontakte in Fernost stärken Wirtschaftserfolg auf Woidkes China-Reise

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke ist am Freitagabend zu einer Reise nach China aufgebrochen. Der Trip soll die wirtschaftlichen Beziehungen in Fernost stärken. Der erste Wirtschaftsvertrag ist bereits unterzeichnet.

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Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke.

Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) ist am Freitagbend mit einer Wirtschaftsdelegation nach China abgeflogen. Auf seiner sechstägigen Reise wird er von 40 Unternehmern begleitet. Er will vor allem die Kontakte auf den Gebieten erneuerbare Energien, Umweltwirtschaft und Wissenschaft vertiefen. Woidke besucht die Industriemetropole Shanghai, die ostchinesische Stadt Hangzhou, die Hauptstadt Peking sowie die Provinz Hebei.

Zum Auftakt des einwöchigen Besuchs von Dietmar Woidke in China ist am Samstag ein erster Wirtschaftsvertrag unterzeichnet worden. Die Wildauer Firma AneCom Aero Test - tätig im Gasturbinen- und Flugzeugbau - werde verstärkt mit dem Unternehmen Avic Commercial Aero Engines zusammenarbeiten, teilte die Staatskanzlei in Potsdam mit. Seit 2013 gebe es zwischen beiden Unternehmen Kontakte. Die Brandenburger werden die chinesische Firma nun bei der Entwicklung von Triebwerken für die zivile Luftfahrt unterstützen.

Brandenburg exportierte 2014 Waren im Gesamtwert von 237 Millionen Euro, ein Plus von 18 Millionen Euro gegenüber 2013. Die Importe hatten einen Umfang von 612 Millionen Euro (plus 30 Millionen Euro).

Knapp 240 Brandenburger Firmen haben Kontakte mit China. Zudem gibt es 22 chinesische Ansiedlungen. So hatte Astronergy den insolventen Solarmodulhersteller Conergy in Frankfurt (Oder) übernommen und produziert wieder. Das Potsdam-Shanghai Business Center ist Anlaufstelle für das Deutschland- und Europageschäft chinesischer Unternehmen.

Bei einem Gespräch mit Vertretern chinesischer Bildungseinrichtungen ging es indes um Partnerschaften zwischen beiden Ländern. Unter anderem gibt es bereits enge Kontakte zwischen der Zhong Guang High School Shanghai und dem Evangelischen Dom-Gymnasium in Brandenburg/Havel. Chinesische Schüler wurden für Juli eingeladen, ein Gegenbesuch ist im Oktober geplant.

Seine Reise führt Woidke auch nach Hangzhou, Peking und in die Provinz Hebei.

Von MAZonline

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