Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Missbrauch an Lisa (13): Fall kommt vor Gericht

Berlin Missbrauch an Lisa (13): Fall kommt vor Gericht

Die angebliche Entführung und Vergewaltigung der 13-jährigen Lisa in Berlin hatte vor einem Jahr international Wellen geschlagen. Dabei hatte die Russlanddeutsche alles nur erfunden. Doch bei den Ermittlungen kam heraus: Lisa hatte einvernehmlichen Sex mit einem Erwachsenen. Gegen den Mann wurde nun Anklage erhoben.

Voriger Artikel
Bank ersteigert Traditionskino für 1,2 Millionen
Nächster Artikel
Mann gesteht: 8 kleine Mädchen missbraucht

Am 23. Januar demonstrierten rund 700 Menschen vor dem Kanzleramt, darunter viele Russland-Deutsche.

Quelle: dpa

Berlin. Die Geschichte um ein russlanddeutsches Mädchen und eine erfundene Vergewaltigung hatte vor einem Jahr international Wellen geschlagen. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat nun Anklage gegen einen Mann erhoben, der unabhängig von dem ursprünglichen Fall sexuelle Kontakte zu der 13-jährigen Lisa gehabt haben soll.

Mehr zum Thema:

Wirbel um angebliche Vergewaltigung: Russland erhebt Vorwürfe

Russland-Deutsche gegen „Ausländergewalt“

Fall Lisa ist aufgeklärt – keine Vergewaltigung

Sex mit Lisa gefilmt

Dem 23-Jährigen werden schwerer sexueller Kindesmissbrauch und Herstellung pornografischer Schriften vorgeworfen, weil er die Tat auf Video festgehalten haben soll. Das sagte die Sprecherin des Landgerichts für Strafsachen am Dienstag.

Lisa täuscht Entführung und Vergewaltigung vor

Die 13-jährige Lisa hatte mit Behauptungen über ihr 30-stündiges Verschwinden zu Jahresbeginn 2016 für Aufsehen gesorgt. Sie gab an, entführt und vergewaltigt worden zu sein, wofür die Ermittler keine Anhaltspunkte sahen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow schaltete sich ein, Hunderte Russlanddeutsche demonstrierten. Später stellte sich heraus, dass sich das Mädchen wegen Schulproblemen versteckt hatte.

Einvernehmlichen Sex mit dem 23-Jährigen

Bei den Ermittlungen geriet der nun Beschuldigte in den Fokus: Der 23-Jährige wurde verdächtigt, mit dem Mädchen vor ihrem Verschwinden einvernehmliche sexuelle Kontakte gehabt zu haben. Weil das Mädchen jünger als 14 Jahre war, ist auch freiwilliger Sex mit Kindern für den Erwachsenen strafbar.

Der Fall kommt laut Sprecherin vor ein Jugendschöffengericht. Ein Termin dafür steht noch nicht fest.

Von dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg