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Brandenburg Mit Springmesser zur Gerichtsverhandlung
Brandenburg Mit Springmesser zur Gerichtsverhandlung
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09:42 01.04.2016
Besucher des Landgerichtes Potsdam werden von Justizbeamten am Eingang durchsucht. Quelle: dpa
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Potsdam

Bei Einlasskontrollen an Brandenburger Gerichten wurden im vergangenen Jahr rund 3500 gefährliche Gegenstände sichergestellt. Darunter seien auch 46 verbotene Waffen wie Springmesser gewesen, teilte das Justizministerium mit. In diesen Fällen wurden Strafverfahren eingeleitet. Kontrolliert wurden Zuschauer und Beteiligte in Prozessen.

Die Gerichte in Brandenburg führen in der Regel keine Statistiken über sichergestellte Gegenstände. Diese werden nur von Wachtmeistern erfasst, die auf Wunsch des Gerichts als Einlasskontrolle angefordert werden - wie in Verfahren gegen Rocker oder kriminelle Clans oder bei konkretem Verdacht auf Störungen.

Nicht immer und überall wird kontrolliert

Nicht an allen Gerichten in Brandenburg wird jederzeit kontrolliert. Dies hänge von der abstrakten Gefährdung ab, hieß es. Ständige Überprüfungen gibt es am Oberlandesgericht, am Amts-, Land- und Sozialgericht Cottbus mit der Staatsanwaltschaft, am Amts- und Landgericht Frankfurt (Oder) sowie am Sozialgericht Neuruppin.

Nur die Hälfte der Gerichte haben Sicherheitsschleusen

Mit einer Sicherheitsschleuse ist bislang etwa die Hälfte aller Gerichte ausgestattet. Weitere Schleusen sind laut Angaben geplant, so noch in diesem Jahr im Amtsgericht Potsdam und im Justizzentrum Neuruppin. Alle Amts- und Landgerichte im Land haben laut Justizministerium bereits Metalldetektorrahmen.

Von dpa

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