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Brandenburg So will Brandenburg sein Image aufpolieren
Brandenburg So will Brandenburg sein Image aufpolieren
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23:52 26.02.2018
. Quelle: Landesregierung (Montage)
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Potsdam

Die Landesregierung will Brandenburg mit einer groß angelegten Kampagne in Deutschland bekannter machen. Die bekannte Werbeagentur Scholz & Friends hat sich hierfür einen Slogan ausgedacht, der nun bekanntgegeben wurde.

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Mit dem Slogan: „Brandenburg. Es kann so einfach sein“ will die Landesregierung nun das Image des Landes aufzubessern.

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Damit will Brandenburg an den Erfolg der ebenfalls von Scholz & Friends geschaffenen Image-Kampagne für das Bundesland Baden-Württemberg anschließen, das sich mit Spruch: „Wir können alles. Außer hochdeutsch“ ins Gespräch brachte. Das Land lässt sich die Imagekampagne bis 2020 3,5 Millionen Euro kosten. Im Vergleich zu dem, was andere Länder oder Stadtstaaten für ihre Werbeaktionen ausgegeben hätten, sei das nicht viel, hieß es. So stellte Sachsen für seine Landeswerbung („So geht sächsisch“) zwischen 2013 und 16 jährlich je acht Millionen Euro zur Verfügung, 2017 und 2017 waren es je vier Millionen Euro.

Brandenburg als Gegenpol zur hektischen Großstadtwelt

Die Kampagne soll im Mai mit Filmen und Plakatmotiven starten. Damit sollen einerseits Menschen für Brandenburg begeistert und hergelockt werden. Zum anderen aber soll die Aktion auch den Brandenburgern ein positives Heimatgefühl vermitteln. Die Grundidee ist, Brandenburg als Hort der Ruhe, der Klarheit und im positiven Sinne Einfachheit im Gegensatz zur hektischen Großstadtwelt zu präsentieren. Ein Bildmotiv zeigt etwa ein romantisches Lagerfeuer mit dem Spruch: „Hier hat keiner Burn Out – höchstens das Lagerfeuer.“

Verheerende Umfrageergebnisse

Hintergrund des Auftrags an die Werbeprofis ist das einigermaßen verheerende Ergebnis einer bundesweiten Umfrage, wonach viele Deutsche mit Brandenburg überhaupt nichts anfangen können. Die Staatskanzlei hatte die Umfrage der Kommunikationsagentur „com.X im vergangene Jahr veröffentlicht. Damals hieß es: „Das Bundesland Brandenburg ist in der bundesweiten Wahrnehmung wenig präsent und besitzt ein geringes Profil, ist also ein (nahezu) weißes Blatt.“ Befragt wurden mehr als 1800 Menschen aus Ost und West, darunter waren auch 200 Verbandsvertreter, Politiker, Wissenschaftler und Unternehmer.

Ucker-was?

Unter Brandenburg können sich die wenigsten etwas Konkretes vorstellen – nur 26 Prozent gaben an, ein „eher deutliches Bild“ von dem Bundesland zu haben. Weniger präsent sind nur noch Sachsen-Anhalt und Schlusslicht Saarland. Zum Vergleich: Mit Bayern verbinden 66 Prozent der Befragten ganz konkrete Vorstellungen. Einzig, dass Brandenburg im Osten Deutschlands liegt, ist nahezu allen Befragten bekannt. Selbst mit Sehenswürdigkeiten und Touristenmagneten wie Sanssouci oder Regionen wie dem Spreewald oder der Uckermark wussten viele Menschen insbesondere in Westdeutschland nichts anzufangen.

Von Torsten Gellner

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