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Mittelstand muss sich digitalem Wandel stellen

Industrie 4.0 in Brandenburg Mittelstand muss sich digitalem Wandel stellen

Brandenburgs Ministerpräsident findet klare Worte. Industrie 4.0 ist das Stichwort. Insbesondere mittelständige Unternehmen laufen nach Angaben des Politikers Gefahr, künftig nicht mehr wettbewerbsfähig zu sein. Deshalb dürfe man die Augen vor dem digitalen Wandel nicht verschließen. Einige Projekte gibt es bereits.

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Arbeiten an Hightech-Maschinen – das sorgt nach Brandenburgs Ministerpräsident Woidke nicht für das Verpassen des Anschlusses im Mittelstand.

Quelle: DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT

Potsdam. Kleine und mittelständische Betriebe in Brandenburg müssen sich aus Sicht von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke verstärkt dem digitalen Wandel stellen. Im Zentrum der Anstrengungen müssten sogenannte intelligente Fabriken stehen, unterstrich der SPD-Politiker am Montag bei einer Stippvisite in der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU). Ohne den Schritt in die „Industrie 4.0“ liefen diese Unternehmen in Gefahr, in Zukunft nicht mehr wettbewerbsfähig zu sein, betonte Woidke.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke.

Quelle: dpa-Zentralbild

Unterstützung erhielten kleine und mittlere Unternehmen vor allem am BTU-Innovationszentrum Moderne Industrie Brandenburg (IMI). „Eine ganze Reihe von Projekten wurde bereits in Gang gesetzt, passgenaue Strategien für Firmen wurden entwickelt und diskutiert“, hob Woidke hervor, der von EU-Kommissar Günther Oettinger in Cottbus begleitet wurde. Dies sei „handfeste Wirtschaftsförderung“ und gehöre in den großen Kontext der Digitalisierung, so der Ministerpräsident weiter.

„Industrie 4.0“ meint die Vernetzung und Digitalisierung der industriellen Produktion. Es geht um neue Synergien, Prozesse und Wertschöpfungsketten, erklärte der Cottbuser IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Krüger. Das IMI schließe mit seinem Beratungs- und Begleitangebot hier eine „wichtige Lücke“.

Von Georg Russew

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