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Mobilmachung gegen dritte BER-Piste

Volksbegehren steht in den Startlöchern Mobilmachung gegen dritte BER-Piste

Die Flughafenanwohner machen weiter Druck: Das Volksbegehren gegen eine mögliche dritte Start- und Landebahn am Flughafen BER in Schönefeld (Dahme-Spreewald) steht in den Startlöchern. Es bleibt spannend, ob die nötigen 80000 Unterschriften gesammelt werden. Offiziell plant niemand eine dritte Bahn.

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Maximal 360000 Flüge pro Jahr wollen die Lärmgegner erlauben.

Quelle: dpa

Potsdam . Die Flughafenanwohner machen weiter Druck: Das Volksbegehren gegen eine mögliche dritte Start- und Landebahn am Flughafen BER in Schönefeld (Dahme-Spreewald) steht in den Startlöchern. Ab Mittwoch, 19. August, können Brandenburger ab 16 Jahren das Volksbegehren unterschreiben. Die Initiatoren wollen auch die Zahl der Starts und Landungen am BER auf 360 000 im Jahr beschränken. 80 000 Unterschriften müssen in den kommenden sechs Monaten dafür gesammelt werden. Unterschreiben kann man in den Bürgerämtern, auch Briefwahl ist möglich.

Anwohner befürchten Verdopplung der Flüge

Von der Erweiterung des Flughafens befürchten die Kritiker eine Verdoppelung der bislang geplanten Flugbewegungen und damit noch mehr Fluglärm und eine höhere Umweltbelastung. Offiziell gibt es keine Pläne zum Bau einer weiteren Bahn. Die rot-rote Landesregierung hatte sich auch im Koalitionsvertrag gegen eine solche Piste ausgesprochen.

SPD steht unter Druck

Im Landtag war die Volksinitiative an einer breiten Mehrheit gescheitert. Viele Abgeordnete machten in erster Linie rechtliche Bedenken eines prophylaktischen Bahnenverbots geltend. Die Regierungspartei SPD hat bereits auf das anstehende Volksbegehren gegen eine dritte Startbahn am Flughafen BER reagiert. Landesregierung und Landtagsfraktion sollten gesetzliche Maßnahmen prüfen, um den Bau einer weiteren Start- und Landebahnen in Schönefeld dauerhaft auszuschließen, beschloss der Landesvorstand. Das konnte die Bürgerinitiativen aber bislang nicht überzeugen.

Von Torsten Gellner

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