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Brandenburg „Monopolrendite“ am Flughafen Schönefeld
Brandenburg „Monopolrendite“ am Flughafen Schönefeld
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17:45 16.07.2015
Die Airlines finden: Starts und Landungen sind in Berlin viel zu teuer. Quelle: Schmettow
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Schönefeld

Zwischen der Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft und ihren Kunden ist offener Zwist um die künftigen Gebühren ausgebrochen. Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften warf am Donnerstag der staatlichen Betreibergesellschaft vor, in den laufenden Verhandlungen „Monopolrenditen“ anzustreben. Die Gebühren stiegen immer weiter, obwohl die Flughäfen Tegel und Schönefeld vollständig abgeschrieben seien.

Die Flughafengesellschaft wies die Kritik als unzutreffend zurück. „Neben den regulären Kosten, die für den Betrieb der beiden Standorte nötig sind, fallen Sonderaufwendungen an, etwa für die Sanierung der Nordbahn in Schönefeld oder die Ertüchtigung von Tegel“, teilte Geschäftsführer Karsten Mühlenfeld mit. „Unser gemeinsames Interesse mit den Airlines ist es, die Betriebssicherheit in Schönefeld und Tegel sicherzustellen. Dies gibt es nicht zum Nulltarif.“

Welche Gebührenhöhe sie anstrebt, wollte die Flughafengesellschaft nicht mitteilen. Die Gespräche dazu seien vertraulich.

Nach dem Entwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, soll beispielsweise in Tegel das Abstellen der Maschinen an Fluggastbrücken pro 1000 Kilogramm Gewicht und je 10 Minuten künftig 62 Cent statt 40 Cent kosten. Das gilt für die ersten 40 Minuten, für längere Aufenthalte werden höhere Sätze fällig. Ähnlich stark soll das Entgelt für Außenpositionen steigen.

Der Flughafenverband ADV spielte den Monopol-Vorwurf an die Fluggesellschaften zurück. Kein einziger deutscher Flughafen könne angesichts der Marktmacht der großen Airlines kostendeckende Entgelte durchsetzen. Andere Geschäftsfelder wie Ladenvermietung im Terminal müssten dieses Defizit ausgleichen.

Von MAZonline und dpa

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