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Brandenburg Mord an Hochschwangerer: Urteil im Februar
Brandenburg Mord an Hochschwangerer: Urteil im Februar
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17:02 28.01.2016
Kreuze, Blumen und Kerzen erinnern an die Hochschwangere, die dort im Wald in Berlin-Köpenick getötet wurde. Quelle: dpa
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Berlin

Im Prozess um den Feuertod einer hochschwangeren 19-Jährigen gegen zwei junge Männer geht die Beweisaufnahme dem Ende zu. Zu einem Urteil könnte es nach derzeitigen Planungen am 19. Februar kommen, teilte das Berliner Landgericht am Donnerstag mit. Zuvor war eine Brandsachverständige befragt worden.

Die beiden 20-jährigen Angeklagten müssen sich seit fast vier Monaten wegen Mordes verantworten. Einer ist der Vater des toten Kindes. Die Männer sollen die 19-Jährige am Abend des 22. Januar 2015 in einen Wald im Stadtteil Köpenick gelockt, durch Messerstiche verletzt, mit Benzin übergossen und sie mit einem Feuerzeug in Brand gesetzt haben. Die Frau sei getötet worden, um die Geburt des Kindes zu verhindern.

Die Brandexpertin des Bundeskriminalamtes (BKA) sagte, das Entzünden sei höchstwahrscheinlich aus einer geringen Entfernung von ein bis zwei Zentimetern erfolgt. Der Fundort der Leiche sei zudem nicht identisch mit dem Ort, an dem das Opfer mit Benzin übergossen wurde. Die brennende Frau soll sich noch wenige Meter bewegt haben.

Die Angeklagten wurden kurz nach dem mutmaßlichen Mord verhaftet. Sie hatten sich im Ermittlungsverfahren gegenseitig bezichtigt. Vor Gericht schwiegen sie. Der Prozess wird am 11. Februar fortgesetzt.

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Von dpa

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