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Brandenburg Mord vor 42 Jahren – keine Spur von Ermittlungsakten
Brandenburg Mord vor 42 Jahren – keine Spur von Ermittlungsakten
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14:07 06.09.2016
Die Angeklagte mit ihrem Anwalt Quelle: dpa-Zentralbild
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Neuruppin

Der Indizienprozess vor dem Landgericht Neuruppin gegen eine Frau, die vor 42 Jahren ihren kleinen Sohn ermordet haben soll, gestaltet sich weiter schwierig. Ermittlungsakten aus DDR-Zeiten und Fotokopien bleiben weiter unauffindbar. Das Gericht vernahm am Dienstag nochmals die beiden Töchter der Angeklagten, ob sie möglicherweise im Besitz von Ablichtungen seien.

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Der heute in Göttingen lebenden Angeklagten wird vorgeworfen, 1974 ihren Sohn in Schwedt nachts in die Küche getragen und anschließend den Gashahn aufgedreht zu haben. Ein Rechtsmediziner hatte vor Gericht einen Unfall als Todesursache ausgeschlossen. Der Achtjährige starb aufgrund einer Kohlenmonoxidvergiftung.

Beide Frauen betonten, dass sie kein Akteneinsichtsgesuch bei der Generalstaatsanwaltschaft gestellt hätten und sich keine Unterlagen in ihrem Besitz befänden. Eine Juristin hatte jedoch ausgesagt, dass sich eine der Töchter bei ihr gemeldet und sie ihr Kopien zugesendet hätte.

Von Georg Russew

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