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Mordprozess um zerstückelten Rentner geplatzt

Opfer in Kühltruhe aufbewahrt Mordprozess um zerstückelten Rentner geplatzt

Der Mordprozess gegen einen Mann, der einen Rentner zerstückelt und jahrelang in Kühltruhe aufbewahrt haben soll, um die Rente des Tote zu kassieren ist am Montagmorgen geplatzt.

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Der Angeklagte am 6. Oktober 2017 im Gerichtssaal.

Quelle: Paul Zinken

Berlin. Der Mordprozess um die zerstückelte Leiche eines Berliner Rentners ist geplatzt. Das Landgericht in der Hauptstadt gab am Montag einer Besetzungsrüge der Verteidigung statt. Demnach war die Einsetzung eines Schöffen nicht ordnungsgemäß. Der Prozess soll voraussichtlich im zweiten Anlauf am 1. November starten.

Angeklagt ist ein 56-Jähriger. Er soll den einsamen Witwer getötet, zerstückelt und zehn Jahre lang in einer Tiefkühltruhe verborgen haben. Er soll die ganzen Zeit die Rente des Seniors von monatlich 2000 Euro kassiert haben.

Die Anklage wirft dem Mann, der sich das Vertrauen des Seniors erschlichen haben soll, Mord aus Habgier, Heimtücke und zur Ermöglichung einer anderen Straftat vor.

Staatsanwalt Reinhard Albers hatte am Rande gesagt, er gehe von einer geplanten Tat aus: Die Tiefkühltruhe sei kurz vor dem Mord in die Wohnung des Rentners geliefert worden. Der Angeklagte habe in der Nähe gewohnt, sich zuvor um den Senior gekümmert und auch einen Wohnungsschlüssel gehabt.

Von Jutta Schütz /

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