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Musik in Kirchen „qualitätsvoll etabliert“

Musikschulen öffnen Kirchen Musik in Kirchen „qualitätsvoll etabliert“

Die Veranstaltungsreihe „Musikschulen öffnen Kirchen“ besteht seit mittlerweile zehn Jahren. 2007 begann das Projekt mit 14 Darbietungen. Im Jubiläumsjahr hat die Beteiligung ehrenamtlicher Helfer ein Rekordhoch erreicht hat. 76 außergewöhnliche Aufführungen erwarten die Besucher. Welche Veranstaltungen sind besonders sehenswert?

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Eröffnet wird die Konzertreihe am 22. April in der Friedenskirche Potsdam

Quelle: Christel Köster

Potsdam. Die Konzertreihe „Musikschulen öffnen Kirchen“ hat in ihrem zehnten Jubiläumsjahr 2017 eine Rekordbeteiligung. Landesweit richten Musikschulen dieses Jahr mit Frühlings- bis Adventsprogrammen 76 Benefiz-Konzerte in brandenburgischen Dorf- und Stadtkirchen aus. „Nicht nur die Anzahl der Konzerte ist gestiegen, auch deren Bekanntheit. Mittlerweile hat sich die Konzertreihe im Kulturleben Brandenburgs als qualitätsvoll etabliert“, sagte Bernd Janowski, Geschäftsführer des Förderkreises Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V., auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Potsdam. Der Förderkreis und der Verband der Musik und Kunstschulen Brandenburg e.V. sind die Veranstalter des Projekts. Die Konzertbesucher spenden für den Erhalt der Kirchen, etwa die Sanierung von Dächern, Türmen oder Orgeln. Doch auch um Kulturarbeit ginge es: „In vielen Landregionen sind Kirchen in der Fläche die letzten Orte, an denen Kultur überhaupt noch geboten wird“, sagte Bernd Janowski.

Die Programm – Höhepunkte

Das Angebot der Kirchenveranstaltungen ist vielseitig. Es reicht vom Kammermusikkonzert über das Swingsommerfest und Reformationskonzerte bis hin zu Theaterstücken. Eine Auswahl:

Das Jubiläumskonzert am 22. April in der Potsdamer Friedenskirche hob Kulturministerin Martina Münch (SPD), Schirmherrin des Projekts, besonders hervor. Hier wird die Junge Philharmonie Brandenburg die 5. Sinfonie von Tschaikowsky und „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“ von Modest Mussorgsky spielen.

Ebenfalls etwas Besonderes sei das binationale Projekt zwischen Stettin und der Uckermark: Am 14. Mai wird nach dem Frühlingskonzert in der Gedächtniskirche Rosow (Landkreis Uckermark) das Dokumentationszentrum „Flüchtlinge beiderseits der Oder 1945“ besichtigt. In der Dorfkirche Prensdorf wird am 11. Juni ein „Saxofonkonzert“ dargeboten. Vorher gibt es Kaffee und Kuchen und eine Kirchenführung.

Am 21. Juni präsentiert die Kirche St. Peter und Paul in Wusterhausen (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) das „Mittsommerkonzert. Cooler Sound im heißen Sommer“. Hier spielen zwei Big Bands Jazz, Latin und Soul. Bei gutem Wetter können die Besucher das Konzert auf dem Platz vor der Kirche ansehen, mit anschließendem Imbiss auf dem Kirchplatz.

In der Paul-Gerhardt-Kirche (Landkreis Dahme-Spreewald) wird am 23. Juni anlässlich des 500. Reformationsjahres ein Theaterstück zum Thesenanschlag sowie Chormusik aus der Renaissance bis hin zur Pop-Musik des 21. Jahrhunderts gezeigt.

Bis auf das Jubiläumskonzert ist für alle Veranstaltungen der Eintritt frei. Es wird jedoch um Spenden für den Kirchenerhalt gebeten. Das Programm finden Sie hier (PDF).

Von Josefine Kühnel

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