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Brandenburg Mutmaßlicher Polizisten-Mörder war zugedröhnt
Brandenburg Mutmaßlicher Polizisten-Mörder war zugedröhnt
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12:24 10.03.2017
Hier überfuhr der 24-Jährige zwei Polizisten. Quelle: Julian Stähle
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Potsdam

Ende Februar tötete ein 24-Jähriger bei Beeskow (Oder-Spree) seine Großmutter und überfuhr auf der Flucht zwei Polizisten. Wie der rbb berichtet, hatte der junge Mann zum Tatzeitpunkt Drogen konsumiert. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) bestätigte dem Sender, dass der 24-Jährige „Ecstasy und sehr starken Psychopharmaka“ genommen sowie „Cannabis konsumiert haben. Alkohol war bei den Bluttaten von Müllrose und Oegeln nicht im Spiel.

Der Mann verfügt über ein langes Vorstrafenregister. Im November 2016 hatte ihm ein Gutachter in einem Raubprozess Schuldunfähigkeit wegen einer „undifferenzierten Schizophrenie“ bescheinigt. Zudem sei er alkohol- und drogenabhängig, hieß es. Dennoch kam er nicht in den Maßregelvollzug, sondern auf Bewährung auf freien Fuß. Auch als er zum Jahreswechsel in Bayern unter Drogen und ohne Führerschein erwischt wurde, wurde seine Bewährung nicht widerrufen.

Der Mann sitzt aktuell in einer forensischen Klinik in Brandenburg/Havel. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn jetzt wegen dreifachen Mordes. Ende Februar soll er aus Geldgier in Müllrose seiner 79-jährigen Großmutter die Kehle durchgeschnitten haben, ehe er in Oegeln die beiden Polizisten überfuhr.

Von MAZonline

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